MR-U3e und der Umgang mit größer als 2 TB HDDs (512e vs. 4K)

    MR-U3e und der Umgang mit größer als 2 TB HDDs (512e vs. 4K)

    Hallo,

    folgende Threads habe ich schon gelesen:

    MR-U3e und 3TB - Funktioniert nicht wirklich
    MR-U3e Dockingstation Firmware
    MR-U3e - 3 TB wie geht es nun weiter

    Da ich nicht sicher bin, ob ich das richtig verstanden habe, wollte ich hier noch mal nachfragen ...
    Es geht also darum, wie die DS MR-U3e mit Festplatten umgeht, die größer als 2 TB sind.

    Für mich wäre wichtig, dass ich die Festplatten wechselseitig betreiben kann, also z.B. meine aktuelle 3 TB Datenplatte später mal als Externe weiter auf der DS nutzen kann (nahtlos mit allen Daten, ohne vorher formatieren zu müssen!) oder umgekehrt z.B. neue große Platten auf der DS vorbereiten kann, sprich formatieren und geg. partitionieren und dann in andere Systeme einbauen kann.
    In meinem aktuellen System (Vista 64 Bit und noch eine gute alte "Southbridge" (ICH9R) als interner SATA-Controller) hat meine 3 TB HDD eine GPT Partitionstabelle und die 4K Sektoren werden (natürlich) als 512-Byte-Sektoren emuliert.
    Und auch die anderen Syteme (die ich soz. "administriere"), an die ich so denke, laufen alle nur mit Windows 7, was ja dann - soweit ich weiß - ein "natives" Betreiben von Festplatten mit 4K-Sektoren (also ohne Emulation) ausschließt. Und da ich und die Personen in meinem Umfeld keine Fans von Windows 8 oder auch Windows 9 sind (u.a. wegen der Kacheloberfläche, MS-Zwangskontoerstellung und überhaupt diese ganze bedenkliche Entwicklung Richtung Store & Apps ...), stelle ich mich schon mal auf eine längere Nutzung von Windows 7 bis zum Supportende (2020) ein!

    Wenn ich das jetzt aber richtig verstanden habe, setzt der in der Docking Station verbaute Controller aber jetzt schon auf den nativen Betrieb mit 4K-Sektoren und entsprechend wird formatiert, bzw. falls eine 512e formatierte Platte eingesteckt wird, kann die DS damit erst mal nichts anfangen und will/muss neu formatieren?
    Die Frage wäre auch, inwieweit das den Betrieb per eSATA Anschluss betrifft, denn dieser hat doch gar keinen (DS internen) Controller oder?
    Hallo,

    ich befürchte, dass das irgendwie einfach nur falsch verstanden wird. Es geht hierbei nicht um native 4K oder um die neuen, reinen 4K Platten, die in der Tat nur ab Windows 8 erkannt werden, es geht um die Problematik bestimmter, externer USB Gehäuse und den darin befindlichen Festplatten über 2 TB. Dort ist eine spezielle Emulation eingebunden, die ab 2 Tb automatisch greift und es ermöglicht, Festplatten größer 2 TB auch in MBR unter z.B. Windows XP verfügbar zu machen, was eigentlich nicht geht, denn MBR ist dazu normalerweise nicht in der Lage. Diese Platten werden aufgrund dieser speziellen Emulation auch nur in diesen Gehäusen erkannt. Platten, die in diesen Gehäusen mit GPT eingerichtet werden, können aufgrund dieser speziellen Emulationsgeschichte in den USB Gehäusen trotzdem woanders Probleme bereiten. Hier spricht man fälschlicherweise oberbegrifflich auch von 4K Emulation. Das hat aber nichts mit der Emulation zutun, mit der alle Betriebssysteme intern arbeiten, denn dort kann ja jeder User selbst einstellen, mit wieviel Bytes die Platte angesprochen werden kann.

    Sinnvoller ist es also vorab zu checken, ob die aktuell im Besitz befindlichen, externen Platten mit dieser speziellen Emulation behaftet sind. Ist ganz einfach daran zu erkennen, wenn man diese Platten mal direkt im PC anschließt oder diese in einem Gerät betreibt, dass definitiv ohne diese Emulation arbeitet. Zeigt der PC dann die Platte im RAW Format an und will sie formatieren, arbeitet das entsprechende USB Gehäuse, aus dem die Platte stammt, mit einer solchen Emulation. Dann natürlich bitte NICHT auf formatieren klicken, sondern die Platte wieder entnehmen und in das Ursprungsgehäuse einsetzen, denn jetzt ist erst mal Daten sichern angesagt.

    In diesem Fall sollte man auch dringend hergehen und sämtliche Platten bzw. dessen Gehäuse, die eine solche Emulation inne haben, aussondern. Das ist leider nicht ohne Arbeit zu bewerkstelligen. Es müssen sämtliche Daten gesichert werden, damit man die Platte danach in einem Emulationsfreien Gehäuse neu einrichten kann. Erst dann ist es möglich die Daten zurück zu schreiben und erst dann ist gewährleistet, dass die Platte auch in Zukunft nirgends Probleme bereitet.

    Warum ich das empfehle? Ganz einfach: Stirbt irgendwann mal dieses spezielle Gehäuse und man hat keines, dass eine gleiche Emulation verwendet, sind die Daten wenn überhaupt, nur noch auf sehr kompliziertem Weg zurück zu holen. Man tut sich also keinen Gefallen damit, solche Platten in solchen Controllern zu erhalten. Das macht wirklich nur Sinn, wenn man z.B. XP ernsthaft länger weiter verwenden will und selbst dann würde ich davon abraten und die Daten lieber auf kleinere Platten verteilen. Diese Emulationsgehäuse sind einfach nur gefährlich, so gut sie auch gemeint waren!

    Grüße
    Danke für die Antwort!
    Allerdings geht es bei mir, wie erwähnt, eigentlich nicht um irgendwelche bereits vorhandenen externen Gehäuse und deren Festplatten ...

    Ich hab jetzt mal testweise meine intern verwendete 3 TB Platte ausgebaut und in die Docking Station gesteckt. Die DS ist per eSATA direkt mit meinem Motherboardinternen SATA-Anschluss verbunden (habe einen internen Anschluss über so eine spezielle SATA zu eSATA Slotblende nach außen geleitet, also ohne Controller, das SATA-Kabel mündet einfach in der Slotblende in einen eSATA-Anschluss). DS eingeschaltet, PC (der aus war) eingeschaltet ... Danach ist nicht mal mehr das BIOS gestartet! PC hat nach dem Klick auf den An-Knopf einmal gepiept (wie immer), dann ist der Bildschirm schwarz geblieben. Wenn ich die Platte erst im Betrieb zuschalte, passiert einfach gar nichts.
    Eine 1 TB Platte (mit MBR anstelle des GPT bei der 3 TB HDD) funktioniert aber (zumindest meistens, manchmal wird sie auch hartnäckig, trotz mehrmaligem Einstecken nicht erkannt).
    Die 3 TB Platte habe ich schon über 1 Jahr im Betrieb, und sie verhält sich ansonsten bisher ganz normal und es werden mir z.B. mit Crystal Disk Info keinerlei Fehler angezeigt. Damals habe ich die Platte mit gparted partitioniert (GPT Partitionstabelle, ausrichten an MIB) und NTFS formatiert. Die Größenzurordnung macht ja gparted dann automatisch.
    Wenn ich z.B. mal eine cmd.exe öffne und den Befehl
    wmic diskdrive get BytesPerSector,Model

    eingebe, wird mir angezeigt, dass die Platte mit 512 "Bytes per Sector" geführt wird. Also meiner Meinung nach alles richtig, da es sich ja um eine 512e Platte handelt.

    Es scheint sich also auch bei mir um ein Problem mit HDDs > 2 TB (und damit einhergehend GPT) zu handeln. Daher habe ich auch eingangs auf drei bereits bestehende ähnlich gelagerte Fälle verwiesen. In allen Fällen - wie auch in meinem - werden Platten, die entweder intern partitioniert und formatiert wurden dann an der DS nicht erkannt, bzw. es gibt Meldungen, dass formatiert werden muss o.ä., oder Platten, die an der DS partitioniert und formatiert wurden, funktionieren dann intern (am internen MoBo-SATA-Anschluss) nicht mehr.

    Das ist natürlich ungünstig, denn eine der ersten Aufgaben mit der MR-U3e wäre gewesen, meine bis jetzt intern verbaute 3 TB Platte dann extern als Datensicherungsplatte weiter zu verwenden. Ich wollte die bisherige durch eine neue 3 oder 4 TB Platte ersetzen. D.h. die neue Platte evtl. an der DS erst mal einrichten, alle Daten rüberkopieren und dann intern anschließen. Aber das wird dann - wie in den verlinkten Threads bereits berichtet wurde - wohl nicht funktionieren. Bzw. die Sache hat sich ja leider insofern schon erledigt, da die DS ja mit meiner 3 TB Platte überhaupt nichts anfangen kann (es kommt nicht mal die Meldung, dass sie formatiert werden muss).
    Hallo,

    John32 schrieb:

    Ich hab jetzt mal testweise meine intern verwendete 3 TB Platte ausgebaut und in die Docking Station gesteckt. Die DS ist per eSATA direkt mit meinem Motherboardinternen SATA-Anschluss verbunden (habe einen internen Anschluss über so eine spezielle SATA zu eSATA Slotblende nach außen geleitet, also ohne Controller, das SATA-Kabel mündet einfach in der Slotblende in einen eSATA-Anschluss). DS eingeschaltet, PC (der aus war) eingeschaltet ... Danach ist nicht mal mehr das BIOS gestartet! PC hat nach dem Klick auf den An-Knopf einmal gepiept (wie immer), dann ist der Bildschirm schwarz geblieben. Wenn ich die Platte erst im Betrieb zuschalte, passiert einfach gar nichts.


    Hast Du denn auch einfach mal das MR zum Test per USB angeschlossen und geschaut, was passiert? Wenn nicht, dann tu das bitte mal. Das gar keine Meldung kommt, kann eigentlich nicht sein. Zumindest mal in der Datenträgerverwaltung oder gparted oder was immer Du nutzt, schauen, ob die HDD nicht vielleicht doch angezeigt wird mit dem alt bekannten RAW Status.

    John32 schrieb:

    Allerdings geht es bei mir, wie erwähnt, eigentlich nicht um irgendwelche bereits vorhandenen externen Gehäuse und deren Festplatten ...


    Nein, dessen bin ich mir schon bewusst, aber mit Mainboards und dessen Anschlüssen verhält sich das genauso und wie hier schon mal erwähnt, bitte nicht jeden geposteten Fall immer versuchen gleichzusetzen ;) . Das erste von Dir zitierte Thema entpuppte sich z.B. als klassisches USB 3.0 Problem und hat nicht wirklich den von Dir vermuteten Zusammenhang.

    Im zweiten Thema geht da schon tatsächlich eher um das Problem. Wenn sich das auch bei Dir so verhält, wie von Lars geschildert, lässt sich das nur versuchen zu ändern, in dem man einen zusätzliche eSATA Controller verbaut und eben nicht über die interne SATA Anschlüsse des Mainboards geht oder eben USB nutzt. Ansonsten wird das dann wohl mit der Kombi MR<-->Mainboard wohl eher schlecht aussehen.

    Grüße

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „paddylein“ ()

    Nein, per USB hatte ich nicht probiert.
    Na ja, auf Dauer wäre das in meinem Fall sowieso keine Lösuung. USB 2.0 ist viel zu langsam (für große Datenmengen) und einen USB 3.0 Anschluss habe ich zwar per PCI-Karte nachgerüstet, der funktioniert aber nicht so zuverlässig (manchmal bricht die Übertragungsrate ein, so als ob so eine Art "Fallback" zu USB 2.0 stattfinden würde, in seltenen Fällen (komischerweise bei besonders großen Datenmengen) bricht eine Datenübertragung irgendwann sogar komplett ab).
    Es kommt also nur die Variante mit dem internen SATA zu eSATA infrage (denn auch der am hinteren Ausgang des MB verbaute externe eSATA Anschluss ist irgendwie nicht so 100% einwandfrei mit seinem extra Controller (erreicht geringere Geschwindigkeiten und zickt manchmal rum)).
    Der USB 3.0 Anschluss an der DS war für mich eigentlich nur so für die Zukunft (wenn ich mal vielleicht nächstes Jahr auf ein neues System umrüste) gedacht.
    Aber ich hätte natürlich schon mal dran denken können, das testweise anzuschließen, um zu sehen, was passiert ...

    Jetzt habe ich die Festplatte wieder intern in meine Silent-Box verschraubt, Kiste zugemacht und möchte die ganze Prozedur nicht noch mal machen. Mal davon abgesehen muss ich mit den Daten von der Platte auch gerade arbeiten. Soz. Klappe zu, Affe tot!

    Auch wenn das jetzt frustrierend für alle Beteiligten ist, ich habe mich mittlerweile dazu entschossen, das Gerät zurückzuschicken. Es hat halt definitiv nicht zusammen mit meiner sonst. Hardware funktioniert.
    Trotzdem danke für den Hilfs-Versuch!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „John32“ ()

    Hallo,

    es ging ja auch nicht darum, das MR über USB 2.0 nutzen, sondern wirklich nur zu testen. :thumbup:

    John32 schrieb:

    und einen USB 3.0 Anschluss habe ich zwar per PCI-Karte nachgerüstet, der funktioniert aber nicht so zuverlässig (manchmal bricht die Übertragungsrate ein, so als ob so eine Art "Fallback" zu USB 2.0 stattfinden würde, in seltenen Fällen (komischerweise bei besonders großen Datenmengen) bricht eine Datenübertragung irgendwann sogar komplett ab).


    Dafür gibt es ein USB 3.0 TUT hier im Erste Hilfe Bereich, dass man mal anwenden kann, denn je nach dem um was für einen Controller es sich handelt, ist das in den Griff zu kriegen und die ganze Problematik wäre vielleicht komplett hinfällig, da Du das MR dann via USB 3.0 statt mit einer eSATA-SATA Verbindung nutzen könntest (ich bin mir übrigens gerade gar nicht sicher, ob das überhaupt so ohne weiteres möglich ist, normalerweise verwendet man einen eigenen eSATA Controller und nicht die internen SATA Anschlüsse, denn die sind in der Regel nur dazu in der Lage, nackte Festplatten, nicht aber Gehäuse für Festplatten zu erkennen. Nicht das hier bereits das banalste aller Probleme in Erscheinung tritt!)

    John32 schrieb:

    Es kommt also nur die Variante mit dem internen SATA zu eSATA infrage (denn auch der am hinteren Ausgang des MB verbaute externe eSATA Anschluss ist irgendwie nicht so 100% einwandfrei mit seinem extra Controller (erreicht geringere Geschwindigkeiten und zickt manchmal rum)).


    Naja aber mal ganz ehrlich, wenn da so viel im Argen liegt, was schon die Anschlüsse angeht, würde ich da doch jetzt mal versuchen "reinen Tisch" zu machen, denn die Augen zu verschließen löst ja das Problem nicht wirklich ;) .

    John32 schrieb:

    Auch wenn das jetzt frustrierend für alle Beteiligten ist, ich habe mich mittlerweile dazu entschossen, das Gerät zurückzuschicken. Es hat halt definitiv nicht zusammen mit meiner sonst. Hardware funktioniert.
    Trotzdem danke für den Hilfs-Versuch!


    Was heißt alle beteiligten, bisher hast Du nur mich mit reingezogen in die Untiefen Deiner Problematik und ich bin alles aber sicherlich nicht frustriert :thumbup: . Ich bin mir nur nicht wirklich sicher, ob Du Dir damit selbst wirklich einen Gefallen tust, denn wenn ich mir so die Summe der Probleme anhöre, die Du gerade geschildert hast, wird Dich die Situation vielleicht schneller einholen, als Dir lieb ist und wenn ich Du wäre, würde ich nicht erst so lange warten, bis eine Situation eintrifft, bei der Du Datenverlust erleiden könntest. Letztlich aber ist es natürlich Deine Entscheidung.

    Wofür ich mich aber noch mal entschuldigen möchte, dass es mir offensichtlich nicht so wirklich gelungen ist, die Geschichte mit den Emulationen zu erklären. Ich suche noch immer nach den richtigen Worten, um zu erklären, was es mit der 512e Geschichte auf sich hat und was hier immer wieder als 4K Emulation betitelt wird. Da gibt es schon Unterschiede und das eine hat nicht zwangsläufig etwas mit dem anderen zutun. Ich werde da aber mal bei Gelegenheit ein oder 2 Nächte mit verbringen und ein vernünftiges TUT erstellen, denn diese Problematik wird wohl immer öfter auftauchen und da ist es sicherlich hilfreich (auch wenn es eigentlich nicht zu unseren Aufgaben gehört) das mal vernünftig zu erklären.

    Und was Dich betrifft: Ich würde mir wie gesagt noch mal dringend überlegen, das MR zurück zu senden. Ich würde mich eher bemühen, das Problem in den Griff zu kriegen. Spätestens wenn Du Dein Hauptsystem erneuerst, kann das Problem in voller Stärke wieder auf Dich zu kommen - oder aber wenn mit den Platten oder dem System als solches etwas passiert, denn dann droht Datenverlust, mindestens jedoch die Problematik nur noch auf sehr kompliziertem Weg an die Daten zu kommen. Mach Dir dies bitte noch mal bewusst.

    Gerne bemühe ich mich und sicherlich auch Lars mit dem einen oder anderen Wort, Dir bei dem Problem weiterhin zu helfen, so gut es uns aus der Ferne möglich ist.

    Grüße
    Da muss ich jetzt doch noch mal zu dem einen oder anderen Stellung nehmen ....

    paddylein schrieb:

    ... Naja aber mal ganz ehrlich, wenn da so viel im Argen liegt, was schon die Anschlüsse angeht, würde ich da doch jetzt mal versuchen "reinen Tisch" zu machen, denn die Augen zu verschließen löst ja das Problem nicht wirklich ...

    Alles geklärt und ich verschließe nicht die Augen! ;)

    paddylein schrieb:

    ...
    Dafür gibt es ein USB 3.0 TUT hier im Erste Hilfe Bereich, dass man mal anwenden kann, denn je nach dem um was für einen Controller es sich handelt, ist das in den Griff zu kriegen ...

    Ja, das wurde mir damals (vor ca. 2 Jahren ?) schon angeraten, als ich mir den RayPlay U3 gekauft hatte ... Zu diesem Anlass damals hatte ich mir auch die USB 3.0 Erweiterungskarte gekauft. Bzw. genau genommen hatte ich vorher schon eine andere (mit einem in eurem Forum genannten Chipsatz), die ich aber überhaupt nicht zum Laufen gebracht habe.
    Danach habe ich mir die Delock PCI Express Card (übrigens PCI Express, nicht PCI, hatte ich falsch geschrieben) gekauft und den neuesten Treiber dazu installiert. Die läuft jetzt wenigstens so halbwegs, aber ich glaube, mehr kann man da nicht machen (außer natürlich neuen PC kaufen/bauen! :D )
    Das Problem mit dem rumzickenden eSATA Anschluss (JMicron) an meinem Asus P5K-E WiFi Ap ist bekannt und ich bin nicht alleine damit. Da habe ich mich seinerzeit auch in einschlägigen Threads informiert und natürlich die üblichen Tipps, von wegen neuesten Treiber installieren, Betaversion probieren usw., befolgt.
    Da wurde irgendwo auch nebenbei empfohlen, einfach den externen eSATA-Anschluss zu umgehen, wenn man noch einen Internen frei hat. Seither habe ich den Externen irgendwann mal bei einer Neuinstallation im BIOS deaktiviert und den Treiber erst gar nicht installiert.
    Ich nutze schon Jahre die Lösung über den internen Anschluss mit verschiedenen externen Festplatten (z.B. ein Revoltec Gehäuse und eins von Fantec) und es hat bis jetzt immer 100% zuverlässig funktioniert.

    paddylein schrieb:

    ... würde ich nicht erst so lange warten, bis eine Situation eintrifft, bei der Du Datenverlust erleiden könntest. ...

    Nein, wie gesagt, alles im Lot! Und Datensicherung wird natürlich betrieben ...

    paddylein schrieb:

    Wofür ich mich aber noch mal entschuldigen möchte, dass es mir offensichtlich nicht so wirklich gelungen ist, die Geschichte mit den Emulationen zu erklären. Ich suche noch immer nach den richtigen Worten, um zu erklären, was es mit der 512e Geschichte auf sich hat und was hier immer wieder als 4K Emulation betitelt wird. ... ein vernünftiges TUT erstellen, denn diese Problematik wird wohl immer öfter auftauchen und da ist es sicherlich hilfreich (auch wenn es eigentlich nicht zu unseren Aufgaben gehört) das mal vernünftig zu erklären.

    Ja, da wird viel durcheinandergeschmissen und es herrscht auch viel Unwissenheit. Ich z.B. weiß auch immer noch nicht, was so eine 512e Platte jetzt genau macht. Eigentlich hatte ich schon mehrfach gelesen, dass diese IMMER 512-Byte-Sektoren nach außen emuliert und man da keinen Einfluss drauf hat. Jetzt meine ich mich aber zu erinnern, hier gelesen zu haben, dass es nur darauf ankäme, wie das Betriebssystem mit der Platte umginge, dass also quasi das Betriebssystem (oder auch der Controller von einer DS oder einem externen Gehäuse) der Platte mitteilen könnte, wie sie sich verhalten soll, ob sie emulieren soll oder nicht ?( Und dann behaupten die einen, dass es externe DS/Gehäuse gibt, die dann quasi wieder aufbauend auf der 512e der Platte wieder zurück auf 4K emulieren würden und wieder andere sagen, eine solche zweite Emulation gäbe es überhaupt nicht ...

    paddylein schrieb:

    ... Spätestens wenn Du Dein Hauptsystem erneuerst, kann das Problem in voller Stärke wieder auf Dich zu kommen - oder aber wenn mit den Platten oder dem System als solches etwas passiert, denn dann droht Datenverlust, mindestens jedoch die Problematik nur noch auf sehr kompliziertem Weg an die Daten zu kommen. Mach Dir dies bitte noch mal bewusst.

    Da mache ich mir ehrlich gesagt keine Sorgen. Zum einen ist wie erwähnt alles doppelt oder teilweise sogar dreifach gesichert und zum anderen gehe ich davon aus, dass ich meine 3 TB Datenplatte einfach ans neue Mainboard anschließe und sie läuft! :) Ich hab über mein System einfach schon zu viele Festplatten geschleust (z.B. partitoniert, formatiert und dann in anderen Systemen verbaut) als, dass ich mir da irgendwelche Sorgen machen würde, dass mein System irgendwelche "inkompatiblen" Festplatten erzeugt.
    Hallo,

    John32 schrieb:

    was so eine 512e Platte jetzt genau macht.


    Die macht gar nichts, sie ist einfach nur in der Lage dazu mit 512b aber auch von neuen Betriebssystemen mit den nativen 4k angesprochen werden zu können. :thumbup: Nahezu alle aktuellen Plattenmodelle arbeiten derweil mit physikalischen 4k, ansonsten wäre es den Herstellern überhaupt nicht möglich, so große Platten anzubieten. Wir sind dieses Jahr am Markt immerhin bei 6 TB angelangt. 8o

    John32 schrieb:

    diese IMMER 512-Byte-Sektoren nach außen emuliert und man da keinen Einfluss drauf hat.


    Nein, eben nicht immer und die Platte selbst emuliert da auch eigentlich nichts, denn es geht da in erster Linie um die Einrichtung der Partitionen, was da an Sektoren zugelassen wird und das wird Betriebssystemseitig festgelegt.

    Bei den USB Gehäusen, die XP tauglich sind, wird diese Emulation noch - ich sage es jetzt mal salopp "wild weiter veremuliert", damit eben auch alte Rechner mit alten Betriebssystem in der Lage dazu sind, mit diesen Platten umzugehen, denn da gibt es dann ja auch noch die banale MBR/GPT Problematik.

    Ist wirklich nicht ganz einfach zu erklären/zu verstehen.

    Aber nun gut, wenn Du Dir aller Risiken bewusst bist und weitestgehend alles getestet hast, aber dennoch Probleme mit der eSATA Schnittstelle und dem USB 3.0 Controller hast, gibt es keine anderen Optionen anzusetzen, außer tatsächlich Hardwaretechnisch längerfristig aufzurüsten, denn das ist ja so kein Zustand.

    Und was die Geschichte mit dem internen SATA Port und externen eSATA Geräten angeht. Das MR ist eine Docking Station, die sich schon wieder anders verhalten kann, wie einfache, externe Festplatten. Und nur weil bisher das geklappt hat, muss das nicht zwangsläufig implizieren, dass das immer klappen muss. :thumbup: Fakt ist, SATA und eSATA werden nicht so ganz ohne Grund Controllertechnisch voneinander getrennt. ;)

    Grüße

    paddylein schrieb:

    Hallo,

    John32 schrieb:

    was so eine 512e Platte jetzt genau macht.


    Die macht gar nichts, sie ist einfach nur in der Lage dazu mit 512b aber auch von neuen Betriebssystemen mit den nativen 4k angesprochen werden zu können. ...

    John32 schrieb:

    diese IMMER 512-Byte-Sektoren nach außen emuliert und man da keinen Einfluss drauf hat.


    Nein, eben nicht immer und die Platte selbst emuliert da auch eigentlich nichts, denn es geht da in erster Linie um die Einrichtung der Partitionen, was da an Sektoren zugelassen wird und das wird Betriebssystemseitig festgelegt.
    ...

    Wenn das aber so wäre, bräuchte man doch eigentlich gar nicht diese neuen "nativen" 4K-Platten, die (lt. dem englischsprachigen Wikipedia) erst seit April dieses Jahres und auch erst mal nur von Seagate erhältlich sind (woanders stand noch was von einer Einführung im Juni, war jetzt zu faul, den aktuellen Stand zu recherchieren). Wenn die bisher erhältlichen Platten sowieso nur soz. passiv 512 Bytes emulieren würden oder eben nicht, je nach dem, was ein Betriebssystem anfordert, gäbe es dafür doch gar kein Bedarf.
    Überhaupt, wenn man mal so googelt, steht eigentlich überall, dass 512e Plattten nach außen 512-Byte-Sektoren emulieren.
    Ich habe allerdings noch nirgendwo Aussagen gefunden, aus denen explizit hervorgeht, dass sie dies auch müssen. Andererseits habe ich auch nirgendwo was gefunden (außer hier ^^ ), aus dem hervorgeht, dass sie es nicht müssen.
    Aber so wie's halt eigentlich immer formuliert ist, klingt es schon eher, als ob sie es emulieren müssten.
    Z.B. werden via Google die Heise-FAQ ziemlich weit oben gefunden. Dort steht
    ... Große Teile der Hard- und Software-Welt sind noch nicht auf Festplatten mit 4-KByte-Sektoren vorbereitet. Um Festplatten diesen Typs dennoch schon jetzt anbieten zu können, bedienen sich die Hersteller eines Tricks. Alle bislang erhältlichen Advanced Format Drives melden statt ihrer physischen Sektorgröße von 4 KByte (4K-Sektoren) über ihre Schnittstelle 512-Byte-Sektoren ans System („512 emulation“, 512e). ...

    Aber das alles wurde ja auch schon im Thread MR-U3e Dockingstation Firmware ausgiebig diskutiert, ohne Konsens.
    Hallo,

    John32 schrieb:

    Wenn das aber so wäre, bräuchte man doch eigentlich gar nicht diese neuen "nativen" 4K-Platten


    Wie ich bereits oben schrieb ist die 4K Sektoren Geschichte nicht eingeführt worden, um den User zu beglücken, es ist schlicht und ergreifend nicht möglich, noch größere Platten bei steigender Geschwindigkeit zu realisieren, darum wechselt man nun im übrigen "endlich" von 512b auf 4k. Das war schon lange nötig. Alles andere ist nicht mehr zeitgemäß. Blöd eben nur, dass es mal wieder eine Übergangslösung geben muss, die die halbe IT Welt nur verunsichert. Und damit zumindest die ersten Platten mit der 4k Geschichte noch eine Zeit lang auch zu älteren oder besser gesagt aktuelleren Betriebssystemen und Rechnern kompatibel sind, gibt es eben die 512e Geschichte. Dass ich ein Problem mit der Begrifflichkeit Emulation habe, was die 512e Geschichte angeht, ist der Fakt, dass hier einfach nur ein anderer Sektorraum angesprochen wird. Klar gaukelt die Platte da nach außen hin einen Umstand vor, der nicht der originalen, physikalischen Gegebenheit der Platte entspricht und wenn man tatsächlich will, kann man das Emulation nennen. Das Problem hier ist aber wieder wer emuliert da wirklich - die Platte oder das jeweilige Betriebssystem, mit dem ich die Platte dann doch wieder mit 512, 2048 oder eben auch 4096 Byte ansprechen kann?!?! Ist alles nicht so ganz einfach. ;)

    Auch könnten wir uns jetzt stundenlang allein über die Begrifflichkeit "Emulation" unterhalten und das allein mal genau analysieren aber das geht hier zu weit. ;) Ich schrieb ja bereits, dass da im Netz sehr schnell sehr wild mit der Begrifflichkeit "4K Emulation" umgegangen wird. Wer aber mal genau schaut, wird feststellen, dass das irgendwie alle tun, bis auf die die Festplattenhersteller, denn die reden in erster Linie nur von 512e ohne große Erklärungen.

    Im übrigen habe ich jetzt gerade bei Deinem letzten Post auch irgendwo den Eindruck, dass wir deftigst aneinander vorbei reden und spätestens da müssen wir dann einfach mal einen Break machen, denn das endet dann hier im uferlosen, also gar nicht!

    Da nutzt es auch nichts, nur noch mehr andere und widersprüchliche Quellen im Netz zu zitieren - Du siehst selbst, dass namhafte und vertrauenswürdige Quellen schon widersprüchliche Aussagen treffen. Wenn Du mal auf Chip.de gehst, findest Du noch eine ganz andere Interpretation von 4k "Emulation". Wie schon in Post 6 angegeben, werden wir aber mal schauen, da in naher Zukunft eine Abhandlung zu verfassen, auch wenn das bei weitem den Rahmen dieses Forums sprengt, doch ansonsten wird das hier ein ewiges hin und her bleiben und ehrlich gesagt hat in diesem Thread die Funktionsüberprüfung des MR Priorität. Da Du das aber nicht weiter verfolgen willst und das Gerät zurück sendest, müssen wir dann hier auch mal einen Break machen.

    Nimm das bitte nicht persönlich aber wir sind kein allgemeines Forum, in dem wir den Luxus Zeit haben, uns ausgiebig mit Studien über solche Themen auseinander zu setzen. Ich habe jetzt mehrere Versuche gestartet, das halbwegs verständlich zu erklären, was mir aber offensichtlich nicht gelungen ist und bei Dir wohl nur noch mehr Fragen aufwirft und Dich dazu veranlasst Dich auch mit weiteren Ergebnissen aus dem Netz zu selbst zu verunsichern. Das können wir aber hier in der Ausführlichkeit nicht behandeln, da muss ich einfach um Verständnis bitten.

    Grüße

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