XMP600 Netzwerk = fail

    XMP600 Netzwerk = fail

    Ich werde keine großen Worte verlieren.

    Alles, was ich an die Fritzbox 7360 hänge, läuft vernünftig.

    Nur der XMP600 nicht.

    Per FTP vom Client PC zum XMP600 via Fritzbox = 4,5 MB/s beide Richtungen.
    Dateikopie per Explorer bzw. Total Commander von Client PC zum XMP600 NAS via Fritzbox = 2,5 MB/s beide Richtungen.

    Ansonsten habe ich problemlos 100 MBit/s bzw. auf den ersten beiden LAN-Ports an der Fritzbox 1 GBit/s.

    Von dem schon häufiger erwähnten Netzwerk-Reboot-Bug ganz zu schweigen (ich höre ein mp3-Album am XMP600 per Heimnetzfreigabe, Daten auf dem PC: letzter Titel zu Ende, XMP600 rebootet. Yeah!)

    Wie, wo, wann sehe ich mal etwas komplett durchdachtes, vernünftiges, ohne Sollbruchstellen und mit einer fertigen Firmware?

    Wieso gibt es immer überall was zu meckern?
    Fantec XMP600 mit Firmware_FANTEC_XMP600_20111011-v7.3.26.r5416
    Hallo,

    El Narizon schrieb:

    Ich werde keine großen Worte verlieren.


    für ein freundliches Hallo hätte es aber doch sicherlich noch gereicht oder? ;)

    El Narizon schrieb:

    Ansonsten habe ich problemlos 100 MBit/s bzw. auf den ersten beiden LAN-Ports an der Fritzbox 1 GBit/s.


    Das haben wir hier im Forum doch nun wirklich schon etliche Male durchgekaut ;) und auch im Tutorial Bereich existieren zum Thema Netzwerkgeschwindigkeiten etliche Infos, warum die Player niemals, nicht mal die neuen Modelle mit Gbit Schnittstelle auch nur annähernd in diesen Geschwindigkeitsbereich kommen, den die jeweilige Schnittstellen Norm zulässt. Die Player sind Netzwerktechnisch auf das Maximum ausgelegt, was sie streamen können, nicht mehr, nicht weniger. Zugriffe via PC auf dem klassischen Datenweg sind da limitiert - in den Geräten werkelt ein SoC, der alles zur gleichen Zeit händeln muss. Das ist anders nicht machbar. Und auch ist der XMP kein NAS, er verfügt lediglich über eine NAS ähnliche Funktion - genauer gesagt werkelt da einfach nur ein abgespeckter Samba Server, dessen Priorität aber auf Streaming und nicht auf Kopiervorgänge liegt.

    An den 4,5 MB/s kann ich jetzt auch nichts wirklich untypisches erkennen. Du liegst damit eigentlich bei den alten Playern - und Deiner ist Uralt, im oberen Drittel. Das Maximum liegt bei 5 aller aller höchstens 6 MB/s. Selbst die 3D Player schaffen maximal 11 MB/s, mit etwas Rückenwind vielleicht sogar mal 12 MB/s. Dann kommt da noch der Punkt der Dateien selbst. stark komprimierte Datenformate und kleine Dateien werden langsamer kopiert, als große, unkomprimierte.

    El Narizon schrieb:

    Von dem schon häufiger erwähnten Netzwerk-Reboot-Bug ganz zu schweigen (ich höre ein mp3-Album am XMP600 per Heimnetzfreigabe, Daten auf dem PC: letzter Titel zu Ende, XMP600 rebootet. Yeah!)


    Was denn bitte für ein Netzwerk Reboot Bug? 8|

    Wenn der Player bei Netzwerkzugriffen abschmiert, gibt es 2 mögliche Ursachenquellen:

    1. die interne HDD. Entweder nicht korrekt eingerichtet (sie darf nicht über den PC formatiert oder verändert werden, (da diese Playergenerationen noch mit Arbeitspartitionen arbeiten) oder die HDD ist allgemein Fehler behaftet, vielleicht nur eine Inkonsistenz oder aber auch was schwerwiegendes (Bootsektoren beschädigt, physikalisches Problem...). Da empfiehlt sich diese mal mittels USB Verbindung am PC zu überprüfen und immer an das saubere entfernen denken. Im schlimmsten Fall einmal komplett neu aufsetzen. Daten also sichern, dann über USB am PC löschen, alle Partitionen komplett entfernen und über das Player Setup neu einrichten.
    2. Das Netzwerk bzw. dessen Einstellungen selbst. Da können die Fehlerquellen so mannigfaltig sein, dass es fast unmöglich ist, alle aufzuzählen. Das fängt an mit Hubs und Switches, die sich mit dem Player nicht vertragen, über Kreuz arbeitende DHCP und Fest- IP Einstellungen, unterschiedliche Kabelnormen, etc. etc. etc.! Dann steht da auch noch die Quelle selbst zur Diskussion. Windows Freigaben sind besonders einzurichten, Linux Freigaben, z.B. durch ein NAS wiederum sind relativ unkompliziert.

    Mir ist klar, dass sich das für Dich alles wie abwiegeln ließt, Fakt ist aber nun mal, dass dieser Player keine Besonderheit ist. Die Basis ist zu den damaligen Parallelmodellen gleich, der Player unterscheidet sich lediglich mit seinem integrierten DVD Laufwerk von den anderen und bei dieser Playergeneration traten Reboots bei Netzwerkzugriffen immer dann auf, wenn entweder die Platte ein Problem hatte oder das Netzwerk an irgend einer Stelle nicht komplett optimal war. Meistens waren es nur Kleinigkeiten. Gerne können wir versuchen, dass gemeinsam in den Griff zu bekommen. Dazu bräuchte es aber detaillierte Infos zum Netzwerk bei Dir.

    Grüße