Fragen des internen Festplatten-Handlings beim 3DAluPlay

    Fragen des internen Festplatten-Handlings beim 3DAluPlay

    Problem-Beschreibung:

    Die interne SATA-3,5"-1TB-HDD weist nach dem sicheren Entfernen vom Windows 8.1-PC beim erneuten Anschluss via USB stets Fehler/Reparaturbedarf auf.

    So sehen die Details nach durchgeführter Fehlerbereinigung ("Laufwerk reparieren") aus:

    Dateisystem auf D: wird überprüft. Phase 1: Die Basisdatei-Systemstruktur wird untersucht... 1152 Datensätze verarbeitet. Dateiüberprüfung beendet. 0 große Datensätze verarbeitet. 0 ungültige Datensätze verarbeitet. Phase 2: Die Dateinamenverknüpfung wird untersucht... 1180 Indexeinträge verarbeitet. Indexüberprüfung beendet. Phase 3: Sicherheitsbeschreibungen werden untersucht... 1 nicht verwendete Indexeinträge aus Index $SII der Datei 0x9 werden aufgeräumt. 1 nicht verwendete Indexeinträge aus Index $SDH der Datei 0x9 werden aufgeräumt. 1 nicht verwendete Sicherheitsbeschreibungen werden aufgeräumt. Überprüfung der Sicherheitsbeschreibungen beendet. 14 Datendateien verarbeitet. Fehler in Volumebitmap werden berichtigt. Es wurden Korrekturen am Dateisystem vorgenommen. Es sind keine weiteren Aktionen erforderlich. 976069237 KB Speicherplatz auf dem Datenträger insgesamt 8277840 KB in 12 Dateien 16 KB in 16 Indizes 96893 KB vom System benutzt 65536 KB von der Protokolldatei belegt 967694488 KB auf dem Datenträger verfügbar 4096 Bytes in jeder Zuordnungseinheit 244017309 Zuordnungseinheiten auf dem Datenträger insgesamt 241923622 Zuordnungseinheiten auf dem Datenträger verfügbar
    80040000270000002A0000000000000000000000000000000000000000000000

    Fragen:

    Was bedeuten solche Fehler, wodurch könnten sie entstehen und wie geht man richtig vor, um sie zu vermeiden? Ist es richtig, nach dem sicheren Entfernen vom PC-Betriebssystem, den Player am Netzschalter auszuschalten und dann das USB-Kabel von Player zu PC zu trennen?



    Zweites, evtl. ähnliches Problem:

    Eine externe USB-2,5"-500GB-HDD wird, wenn man sie über das Benutzermenü des AluPlay abmeldet/auswirft und danach an den PC anschließt auch wiederholt mit Reparaturbedarf angezeigt.

    Sollte man in diesem Fall die Benutzermenü-Abmeldung lieber nicht durchführen und den Player mit "gemounteter", angeschlossener Festplatte herunterfahren?



    PS:

    Eine interne HDD ist bei Hinaufkopieren von Dateien plötzlich stehengeblieben (Kopiervorgang lief nicht weiter). Nur noch ein Ausschalten des Mediaplayers war möglich. Daraufhin wurde die Platte nicht mehr vom Player und nicht mehr von Windows erkannt. (Die Platte habe ich wg. vermutlichem Defekt noch umtauschen können, jedoch mache ich mir Sorgen um die Stabilität und Verlässlichkeit des Player-internen HDD-Handlings. Gibt es Festplatten-Fabrikate, die evtl. nicht mit dem AluPlay harmonieren? (Mein Gerät war und ist wieder eine Western Digital 1TB SATA 3,5" WD1002FAEX.)

    Die Platte wurde unpartitioniert in den Player eingelegt und mit dem Benutzermenü desselben formatiert:
    Dateien
    Moin,

    dass ist ein typisches Verhalten neuerer Windows Betriebssysteme und lässt sich wohl auch nicht verhindern, wenn du das ausführlicher brauchst musst du dich allerdings an Microsoft wenden. :D (es gilt allerdings als geklärt, dass das kein Problem darstellt und man sich dadurch nicht verunsichern lassen sollte)

    ftap-user schrieb:

    Was bedeuten solche Fehler, wodurch könnten sie entstehen und wie geht man richtig vor, um sie zu vermeiden? Ist es richtig, nach dem sicheren Entfernen vom PC-Betriebssystem, den Player am Netzschalter auszuschalten und dann das USB-Kabel von Player zu PC zu trennen?
    So mache ich es auch, würde also dabei bleiben!

    ftap-user schrieb:

    Eine interne HDD ist bei Hinaufkopieren von Dateien plötzlich stehengeblieben (Kopiervorgang lief nicht weiter). Nur noch ein Ausschalten des Mediaplayers war möglich. Daraufhin wurde die Platte nicht mehr vom Player und nicht mehr von Windows erkannt. (Die Platte habe ich wg. vermutlichem Defekt noch umtauschen können, jedoch mache ich mir Sorgen um die Stabilität und Verlässlichkeit des Player-internen HDD-Handlings. Gibt es Festplatten-Fabrikate, die evtl. nicht mit dem AluPlay harmonieren? (Mein Gerät war und ist wieder eine Western Digital 1TB SATA 3,5" WD1002FAEX.)
    Typischer HDD Defekt, der nichts mit dem Player zu tun hat.

    Zu der verwendeten Festplatte siehe diesen Thread: Link

    Deine Black ist auch so ein spezieller Fall, würde ich mir auch nirgendwo einbauen... ;) Grundsätzlich kann alles laufen, als Hinweis sei nur wie beschrieben der verlinkte Thread mit auf den Weg gegeben. :thumbup:

    Gruß,
    Lars
    Ok, danke erstmal für die Antwort.

    Hm, ich dachte eigentlich die WD1002FAEX wäre keine schlechte Wahl. Kenne mich aber mit Festplatten nicht so aus. Hättest Du/Sie evtl. noch einen Tipp, warum Du/Sie die Platte nicht irgendwo einbauen würden? (Habe den Thread zwar gelesen, konnte aber nicht genau ausmachen, was ich für mein System daraus lernen muss. - Außer dass ich evtl. das falsche Produkt erworben habe. :| )
    Moin,

    so schlecht ist die Wahl auch bestimmt nicht, aber im Verhältnis zu anderen Festplatten habe ich über diese Modelle halt eher negative Dinge gelesen und deshalb würde ich die Greens immer bevorzugen.

    Das ist halt auch die grundsätzliche Sache, in einem Mediaplayer, NAS, etc. würde ich grundsätzlich nur 5400er Festplatten verwenden, die Geschwindigkeit ist mehr als schnell genug, die Abwärme meistens deutlich geringer und die Kompatibilität bei WD ist bei der Green Serie sehr hoch, von RED, Black, AV und wie sie nicht alle heissen rate ich persönlich in Konsumerprodukten ab. :thumbup:

    Gruß,
    Lars
    Alles klar. Das mit der Abwärme etc. hatte ich nicht bedacht. Naja, ich hoffe einfach mal, dass der Lüfter halbwegs was bewirken kann.

    Das wäre vielleicht ganz gut, wenn im Handbuch bzw. der Produktbeschreibung ein solcher Hinweis auftauchen würde, dass man lieber eine ausreichende 5400-HDD zum internen Einbau verwenden sollte, denn in der Tat ist die defekte Platte beim Ausbau - nach Aufkopieren von mehreren 4GB-Filmen - und dann Kopierstillstand recht heiß gewesen.

    Danke für die Informationen.
    Hallo,

    das Problem ist, das ist Allgemeinwissen aus dem Computer Bereich - nicht falsch verstehen aber Allgemeinwissen kann eine solche Anleitung nicht vermitteln :thumbup: . Davon ab ist dieser Tipp von Lars auch eher pauschaler Natur, denn das trifft nicht für alle Platten zu. Es gibt sehr wohl auch schnelle Platten, die nicht so heiß werden, es gibt auch ältere, langsamere Platten, auf denen Du Spiegeleier braten kannst ;) . Und auch ist es unmöglich, sich in einer Anleitung Empfehlungstechnisch auf einen Hersteller oder dergleichen zu fixieren. Das würde im Nachgang mindestens genauso viel Theater geben, ganz zu schweigen davon, dass so ein Tipp in gedruckter Form auch schnell mal als Wettbewerbswidrig angesehen werden kann. Ist leider alles nicht so einfach ;) .

    Der nächste Schritt wäre dann eine stets aktuelle Liste mit Platten die unbedenklich sind - das führt zu weit. Auch wenn das blöd klingt und nach "weiter schieben" aussieht, so sehe ich da viel mehr die Verantwortung bei den Platten Herstellern. Es gibt allein bei WD an die 20 verschiedene Arten von Platten für den Consumer Bereich und damit ist nicht die Kapazität gemeint. Die sollten eher mal darüber aufklären, welche Platten realistisch gesehen für welche System zu bevorzugen sind - ob der Consumer überhaupt so viele verschiedene Plattenarten braucht, ist dabei noch fraglich... 3 oder 4 Grundarten von Platten für diverse Einsatzgebiete hätten es auch getan so denke ich.

    Grüße
    Ja, hatte ich zum Glück schon gelesen, dass man nur unpartitionierte HDD's in den Player einlegen und dann erst formatieren sollte.

    Das Eingangsthema mit den von Win 8.1 angezeigten evtl. Festplatten-Fehlern ist leider ehrlich gesagt ziemlich nervig. Jedes Mal, wenn die Disk völlig ordnungsgemäß abgemeldet wurde und dann beim nächsten Mal angesteckt wird, taucht diese Problematik auf und man muss mehr oder weniger dann wenigstens einen Laufwerk-Scan durchführen.

    Ich denke das ist ein hässliches Problem zwischen dem vom MediaPlayer verwendeten Unix/Linux und Microsoft Windows.

    Wer da jetzt mehr daran "schuld" ist, sei dahingestellt. Jedenfalls will ich nächstes Mal lieber einen Medienplayer der möglichst 100 % Windows-kompatibel ist, denn auch die Festplatten von manchen Herstellern sind "nur" Windows-kompatibel. Über Linux schweigt man sich aus.

    Puh, aber ich will lieber keine direkte Linux vs. Windows-Diskussion anzetteln. Als virtuelle Maschine mag ich ja Linux auch, aber im wirklichen Leben habe ich so meine Zweifel.

    Jedenfalls vielen Dank für die bisher hilfreichen Tipps! :)
    Hallo,

    ftap-user schrieb:

    denn auch die Festplatten von manchen Herstellern sind "nur" Windows-kompatibel
    ist mir offen gestanden keine bekannt, wäre mir auch neu - so weitreichend ist das dann auch wieder nicht und ich bin schon ein Weilchen in dieser Welt beruflich zu hause, dass ich das einschätzen kann, möchte ich meinen, ohne mir darauf was einbilden zu wollen ;) .

    ftap-user schrieb:

    Jedenfalls will ich nächstes Mal lieber einen Medienplayer der möglichst 100 % Windows-kompatibel ist

    Da wirst Du es schwer haben. Sämtliche, am Markt befindlichen Player bauen auf Linux auf. Es gibt keine Standalone Player, die auf Windows basieren - da musst Du Dir schon einen HTPC auf WMC Basis aufbauen. Fakt ist jedenfalls, dass die älteren Windows Betriebssystem vorher auch keinerlei Probleme damit hatten.

    Grüße