Seagate ST4000VN000 (4TB NAS HDD) kann in DB-ALU3-6G nicht initialisiert werden.

    Seagate ST4000VN000 (4TB NAS HDD) kann in DB-ALU3-6G nicht initialisiert werden.

    Leider konnte ich weder hier im Forum noch per $Internetsuchmaschine eine Lösung für das Problem finden.
    Es ist offenbar nicht möglich eine 4TB Seagate NAS HDD ST4000VN000 in einem fantec DB-ALU3-6G zu initialisieren (aka ein Filesystem anzulegen).
    HDs mit geringerer Kapazität (1TB, 400GB) funktionieren problemlos. Da fantec dieses Gehäuse selbst mit 4TB Laufwerken ausliefert gehe ich davon aus, daß dies möglich sein sollte. Die HD selbst funktioniert in einem anderen Gehäuse (***) problemlos. Ich habe verschiedene USB Kabel und auch an unterschiedlichen USB Ports getestet. Ich gehe daher davon aus, daß die Festplatte in Ordnung und ist und das Problem am DB-ALU3-6G liegt.

    4TB HDs werden laut Produktbeschreibung des DB-ALU3-6G explizit unterstützt.

    Betriebssysteme: Mac OS X 10.7.5, 10.8.5, 10.9GM2
    Verbindung: USB 2.0
    Ich habe momentan keine USB 3.0 Hostcontroller zum Testen zur Verfügung. Die selbe HD funktioniert in einem anderen Gehäuse (s.o.) an diesen Computern/Betriebssystemversionen problemlos. HDs geringerer Kapazität funktionieren in diesem Gehäuse ebenfalls.
    Ich konnte im fantec Support Bereich kein Firmware Update für dieses Gehäuse finden.
    Technische Eckdaten:
    Gehäuse: DB-ALU3-6G
    USB Device Kennung: ASMT 2105 Media
    Total Capacity: 4 TB (4.000.787.030.016 Bytes)

    Product ID: 0x5136
    Vendor ID: 0x174c (ASMedia Technology Inc.)
    Version: 0.01
    Serial Number: 00000000000000000000 (Diese Angabe wundert mich ein wenig.)
    Speed: Up to 480 Mb/sec
    Manufacturer: ASMedia
    Location ID: 0xfd130000 / 5
    Current Available (mA): 500
    Current Required (mA): 0
    Capacity: 4 TB (4.000.787.030.016 bytes)
    Removable Media: Yes
    Detachable Drive: Yes
    BSD Name: disk5
    Partition Map Type: Unknown
    S.M.A.R.T. status: Not Supported

    Festplatte: Seagate NAS HDD ST4000VN000
    Part Number: 1H4168-505
    Firmware: SC43

    Ich gehe davon aus, daß das Gehäuse entweder defekt ist oder die Firmware des Laufwerkes einen Bug hat der die Nutzung von 4TB Laufwerken unmöglich macht. (Obwohl fantec dieses Modell selbst mit 4TB Laufwerken ausliefert.) Gibt es sonst noch etwas was ich probieren könnte bevor ich das Gehäuse meinem Händler retourniere?

    Danke
    Gruß MacLemon

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „MacLemon“ () aus folgendem Grund: Formatierung verbessert Genannte Produkte verlinkt zur einfacheren Referenz.

    Moin,

    woran auch immer es momentan bei dir scheitert, für mich klingt das grundsätzlich nicht nach dem DB-ALU3-6G als Problemverursacher. :thumbup:

    Das Gehäuse wird ja generell schon korrekt angezeigt, andere Festplatten funktionieren und auch die 4TB Festplatte wird korrekt erkannt, sieht man ja an den Hardwareinformationen.

    Gut, dass du da jetzt eine Seagate HDD hast die in Consumer Produkten eigentlich nicht verwendet werden sollte macht die Sache erstmal nicht leichter, nahezu alle letzten Generationen dieser Festplatten mussten ja erst mehrmals mit Firmwares auf einen ordentlichen Stand gebracht werden, siehe dazu auch diverse Informationen hier im Forum und vorallem das randvolle Netz... :D
    Trotz dieser Tatsache gehe ich tatsächlich eher von einer anderen Problematik aus, allerdings haben wir diese Festplatte auch nicht in unserem Testfeld (Seagate ST4000DM000, WD40EZRX und Hitachi ALE640 wurden verwendet).

    Denkbar wäre jetzt z.B., dass deine Dockingstation (Name entfernt, keine Fremdwerbung hier :D ) eine Emulation für Festplatten über 2TB verwendet, damit funktioniert die Festplatte dann zwar in diesem einen Gerät auch an Computern, kann aber nirgendwo anders mehr verwendet werden. Unsere Gehäuse verwenden grundsätzlich NICHT diese Emulation (die übrigens auch nie verwendet werden sollte!), eventuell drückt da der Schuh.

    Hast du Zugriff auf einen richtigen Computer mit Windows? Eventuell funktioniert sowas auch am Mac, aber da kann ich dir nicht helfen.

    Ich würde die Festplatte mal mit "diskpart" auf die Werkseinstellungen zurücksetzen und dann mit GPT eine neue Partition einrichten! :thumbup:

    Gruß,
    Lars
    Hallo,

    Lars schrieb:

    Gut, dass du da jetzt eine Seagate HDD hast die in Consumer Produkten eigentlich nicht verwendet werden sollte macht die Sache erstmal nicht leichter, nahezu alle letzten Generationen dieser Festplatten mussten ja erst mehrmals mit Firmwares auf einen ordentlichen Stand gebracht werden, siehe dazu auch diverse Informationen hier im Forum und vorallem das randvolle Netz...
    Trotz dieser Tatsache gehe ich tatsächlich eher von einer anderen Problematik aus, allerdings haben wir diese Festplatte auch nicht in unserem Testfeld (Seagate ST4000DM000, WD40EZRX und Hitachi ALE640 wurden verwendet).

    da möchte ich kurz was zu ergänzen, denn da gibt es schon ein paar News zu. Wir haben uns hier in der Werkstatt gestern nämlich mal die Mühe gemacht und einige der NAS/Server Platten (Seagate, WD etc.) in den verschiedensten Consumer Produkten getestet. Das Ergebnis war nicht sehr berauschend, darum bleibt auch diese Warnung hier Aktuelle Festplatteninformation (10.12.2012) - Update Februar 2013 bestehen. Nach unseren Tests hier steht die Chance 50 : 50, dass die Platten korrekt angezeigt und eigenrichtet werden und danach auch korrekt ihren Dienst verrichten. Die bloße Anzeige der Daten der HDD sind absolut KEIN Indiz dafür, dass die HDD dann läuft. Ich habe nichts gegen diese Platten, doch sie sind aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften betreffend Server/NAS und 24/7 Betrieb einfach mit Vorsicht zu genießen. Nicht ohne Grund führen die benannten Hersteller nach wie vor parallel die Desktop Varianten.

    Ist leider ein sehr heißes Thema - selbst wir hier, die täglich mit Servern arbeiten, streiten uns täglich mit Kollegen über die Sinnhaftigkeit dieser Platten. All diese Diskussionen zeugen aber nur eines - Verunsicherung und Fakt ist, alle Hersteller dieser Platten haben unmittelbar nach Markteinführung offizielle Kompatibilitätslisten eingeführt. Das machen HDD Hersteller für gewöhnlich aber nicht, wenn dies nicht wirklich nötig wäre.

    Diese Platten mögen sicherlich ihre Daseinsberichtigung haben - auch wenn sich mir persönlich teils der Sinn nicht wirklich erschließt, sie sind aber in normalen Consumer und in der Regel auch Desktop Produkte genannt, eher mit Vorsicht zu genießen.

    Grüße
    Ich bin froh, daß ich eine Consumer HDD in Eurem Consumer Gehäuse verwenden darf. Die von mir eingesetzte Seagate NAS HDD ist auch ein Consumer Produkt welches für 24/7 Laufzeiten gebaut ist. Es handelt sich nicht um eine HD der Seagate Constellation (ES.[123]) Klasse die klar als Enterprise Produkt einzustufen ist. (So wie andere SAS und 10k rpm Produkte.) Diese HD ist also, laut Dir Lars, für dieses Gehäuse geeignet.
    "woran auch immer es momentan bei dir scheitert, für mich klingt das grundsätzlich nicht nach dem DB-ALU3-6G als Problemverursacher."
    Du musst als fantec Mitarbeiter wahrscheinlich grundsätzlich die Meinung vertreten, daß erstmal alles andere Schuld sein muß. Das kann ich durchaus verstehen.


    Ich habe nun, wie gewünscht, folgende Kombinationen probiert.


    Ordentliches Betriebssystem:
    • Windows 7 Enterprise (64bit)

    Ich habe leider kein Consumer Windows zur Verfügung und hoffe, daß das trotzdem ok ist.


    Andere ordentliche Betriebssysteme:
    • Mac OS X 10.7.5
    • Mac OS X 10.8.5
    • Mac OS X 10.8.5 Server
    • Mac OS X 10.9.0 GM2
    • Mac OS X 10.9.0 Release
    • Fedora Core Linux 19

    TL;DR

    In keinem dieser Betriebssysteme ist es möglich diese HDD im fantec DB-ALU3-6G zu initialisieren. Die Details dazu wie folgt:

    "Denkbar wäre jetzt z.B., dass deine Dockingstation (Name entfernt, keine Fremdwerbung hier :D ) eine Emulation für Festplatten über 2TB verwendet, damit funktioniert die Festplatte dann zwar in diesem einen Gerät auch an Computern, kann aber nirgendwo anders mehr verwendet werden."
    Nein, das funktionierende Konkurrenzprodukt verwendet keine 512Byte Sektor Emulation. Ich gebe Dir auch recht, daß so etwas nie gemacht werden sollte. Schade, daß ihr die bloße Nennung eines Drittherstellerproduktes bereits zensiert. ;-)
    "Hast du Zugriff auf einen richtigen Computer mit Windows? Eventuell funktioniert sowas auch am Mac, aber da kann ich dir nicht helfen. "
    Wenn Du Dich persönlich mit OS X nicht auskennst ist das natürlich in Ordnung. Dann überlasse diesen Thread bitte einer Kollegin die oder einem Kollegen der mit OS X vertraut ist. (Wobei ich ergänzen möchte, das das Problem natürlich völlig unabhängig vom verwendeten Betriebssystem ist.)
    Ich würde die Festplatte mal mit "diskpart" auf die Werkseinstellungen zurücksetzen und dann mit GPT eine neue Partition einrichten!
    Deinem Wunsch kann ich, wenn auch nicht zwingend gerne, durchaus nachkommen.

    Windows 7 Enterprise (64bit) (Komplett aktualisiert mit Stand 2013-10-23)
    Wie gewünscht wird versucht die HD im DB-ALU3-6G mit diskpart einzurichten.
    Dies schlägt, erwartungsgemäß, wie folgt fehl:


    Microsoft DiskPart-Version 6.1.7600
    Copyright (C) 1999-2008 Microsoft Corporation.
    Auf Computer: WINDOWS7

    DISKPART> list disk

    Datenträger ### Status Größe Frei Dyn GPT
    --------------- ------------- ------- ------- --- ---
    Datenträger 0 Online 60 GB 0 B
    Datenträger 1 Online 3726 GB 3726 GB

    DISKPART> select disk=1

    Datenträger 1 ist jetzt der gewählte Datenträger.

    DISKPART> list disk

    Datenträger ### Status Größe Frei Dyn GPT
    --------------- ------------- ------- ------- --- ---
    Datenträger 0 Online 60 GB 0 B
    * Datenträger 1 Online 3726 GB 3726 GB

    DISKPART> clean

    Der Datenträger wurde bereinigt.

    DISKPART> convert gpt

    Fehler in DiskPart: Datenfehler (CRC-Prüfung)
    Weitere Informationen finden Sie im Systemereignisprotokoll.

    DISKPART> convert gpt

    Fehler in DiskPart: Datenfehler (CRC-Prüfung)
    Weitere Informationen finden Sie im Systemereignisprotokoll.

    DISKPART> create partition primary

    Fehler in DiskPart: Datenfehler (CRC-Prüfung)
    Weitere Informationen finden Sie im Systemereignisprotokoll.


    Das Gehäuse muß aus- und wieder eingeschaltet werden um wieder damit kommunizieren zu können.

    ----------------------------------------------------
    Interessant dabei ist, daß bereits clean nicht vom fantec Gehäuse rausgeschrieben wird. Eine vorher in einem anderen Gerät eingerichtete HD ist nach der Bearbeitung mit diskpart im DB-ALU3-6G völlig unverändert! Windows kann also mit diesem Gehäuse diese Platte nicht einrichten geschweige denn überhaupt drauf schreiben.

    Windows schreibt eine ganze Menge Fehler in seine Protokolle. Aufgrund der Menge paste ich das nicht hier direkt rein sondern verlinke die Text Datei.
    https://mirror.maclemon.at/DB-Alu3-6G_Fehlerprotokoll_Windows7.txt

    ----------------------------------------------------

    Wenn ich den selben Vorgang mit dem Logilink Gehäuse versuche sieht das so aus:

    Microsoft DiskPart-Version 6.1.7600
    Copyright (C) 1999-2008 Microsoft Corporation.
    Auf Computer: WINDOWS7

    DISKPART> list disk

    Datenträger ### Status Größe Frei Dyn GPT
    --------------- ------------- ------- ------- --- ---
    Datenträger 0 Online 60 GB 0 B
    Datenträger 1 Online 3726 GB 3726 GB

    DISKPART> select disk=1

    Datenträger 1 ist jetzt der gewählte Datenträger.

    DISKPART> list disk

    Datenträger ### Status Größe Frei Dyn GPT
    --------------- ------------- ------- ------- --- ---
    Datenträger 0 Online 60 GB 0 B
    * Datenträger 1 Online 3726 GB 3726 GB

    DISKPART> clean

    Der Datenträger wurde bereinigt.

    DISKPART> convert gpt

    Der gewählte Datenträger wurde erfolgreich in GPT-Format konvertiert.

    DISKPART> create partition primary

    Die angegebene Partition wurde erfolgreich erstellt.

    DISKPART> select part=1

    Partition 1 ist jetzt die gewählte Partition.

    DISKPART> list partition

    Partition ### Typ Größe Offset
    ------------- ---------------- ------- -------
    * Partition 1 Reserviert 128 MB 24 KB
    Partition 2 Primär 3725 GB 129 MB

    DISKPART> select part 2

    Partition 2 ist jetzt die gewählte Partition.

    DISKPART> format fs=ntfs label=logilink quick

    100 Prozent bearbeitet

    DiskPart hat das Volume erfolgreich formatiert.

    DISKPART> assign

    Der Laufwerkbuchstabe oder der Bereitstellungspunkt wurde zugewiesen.

    DISKPART> list volume

    Volume ### Bst Bezeichnung DS Typ Größe Status Info
    ---------- --- ----------- ----- ---------- ------- --------- --------
    Volume 0 D GRMCENXVOL_ UDF DVD-ROM 2924 MB Fehlerfre
    Volume 1 System-rese NTFS Partition 100 MB Fehlerfre System
    Volume 2 C NTFS Partition 59 GB Fehlerfre Startpar
    * Volume 3 E logilink NTFS Partition 3725 GB Fehlerfre

    DISKPART>


    So sollte das wohl auch aussehen.
    Das dabei resultierende Volume kann auf anderen ordentlichen Betriebssystemen wie Linux (Fedora Core 19) oder OS X problemlos gelesen und beschrieben werden.
    ----------------------------------------------------
    Die gleiche Prozedur unter Fedora Core 19 Linux, komplett aktualisiert (Stand: 2013-10-23).
    Hier treten die selben Symptome wie unter Windows auf.

    Diese Fehler werden gelogged sobald das Gehäuse mit einer umformatierten Platte angeschlossen und nur eingeschaltet wird.
    https://mirror.maclemon.at/DB-Alu3-6G_Fehlerprotokoll_Fedora19_PowerOn.txt


    Wenn ich dann versuche die Platte mit dem DB-ALU3-6G zu initialisieren treten folgende Fehler auf.

    Das Kernel Log mit den Errors wird wieder verlinkt da es deutlich zu umfangreich für inline Posting ist.
    https://mirror.maclemon.at/DB-Alu3-6G_Fehlerprotokoll_Fedora19.txt

    Die Initialisierung ist nicht möglich. Jeder weitere Versuch mit der Bridge zu kommunizieren endet mit diesem (oder einem vergleichbaren) Fehler.

    Error wiping device: Command-line `wipefs -a "/dev/sdb"' exited with non-zero exit status 1: wipefs: error: /dev/sdb: probing initialization failed: Das Gerät oder die Ressource ist belegt
    (udisks-error-quark, 0)

    Das Gehäuse muß aus- und wieder eingeschaltet werden um wieder damit kommunizieren zu können.
    ----------------------------------------------------
    Das gleiche unter OS X:

    # diskutil partitionDisk disk5 1 GPT JHFS+ "fantec" 100%
    Started partitioning on disk5
    Unmounting disk
    Creating the partition map
    Waiting for the disks to reappear
    [ | 0%..10%..20%..30%..40%..50%.......................... ] 50% 0:01:03

    Im System.log findet sich dazu diese Information:

    2013-10-22 20:41:06 +0200: Disk Utility started.
    2013-10-22 20:41:45 +0200: Preparing to partition disk: “ASMT 2105 Media”
    2013-10-22 20:41:45 +0200: Partition Scheme: GUID Partition Table
    2013-10-22 20:41:45 +0200: 1 partition will be created
    2013-10-22 20:41:45 +0200:
    2013-10-22 20:41:45 +0200: Partition 1
    2013-10-22 20:41:45 +0200: Name : “fantecEXFAT”
    2013-10-22 20:41:45 +0200: Size : 4 TB
    2013-10-22 20:41:45 +0200: File system : ExFAT
    2013-10-22 20:41:45 +0200:
    2013-10-22 20:41:45 +0200: Unmounting disk
    2013-10-22 20:42:16 +0200: Creating the partition map
    2013-10-22 20:42:47 +0200: Waiting for the disks to reappear



    Die Disk meldet sich auch nach mehreren Stunden nicht mehr zurück.

    Welches Filesystem einzurichten versucht wird ist unerheblich. Die Bridge stürzt bereits ab bevor der GPT Header auf die Platte geschrieben wurde. Ein Filessystem würde erst nach erfolgreicher Partitioniertung angelegt werden. Dazu kommt es nicht, da die Bridge ab dem Zeitpunkt wo der GPT Header geschrieben werden sollte nicht mehr reagiert.
    Das Gehäuse muß aus- und wieder eingeschaltet werden um wieder damit kommunizieren zu können.
    --------------------------------------------

    Unter allen Betriebssystemen tritt das gleiche Symptom auf. Der Versuch einen GPT Header auf der Disk anzulegen scheitert daran, daß sich die Bridge im Gehäuse nicht mehr meldet. Der Schreibvorgang wird vom Gehäuse in keinem Fall durchgeführt. Um einen weiteren Versuch mit diesem Gehäuse zu machen muß das Gerät aus- und wieder eingeschaltet werden da sich die Bridge anders nicht mehr dazu bewegen lässt mit einem Host Controller zu kommunizieren. Dieses Verhalten ist völlig unabhängig davon mit welchem Betriebssystem das getan wird.
    Der Schreibvorgang bei dem der GPT Header auf die Disk geschrieben werden soll wird nie durchgeführt.

    --------------------------------------------
    Ich hoffe, daß ich damit die Wünsche nach einem Versuch das DB-ALU3-6G mit einem ordentlichen Computer einzurichten hinreichend und nachvollziehbar erfüllt habe.

    Vielleicht gibt es ein hardcoded Limit auf 4.000.000.000.000 Byte oder von weniger als 7.814.037.168 Blocks bis zu denen das Gerät möglicherweise funktioniert. Ein Vergleich mit den von fantec selbst ausgelieferten Festplatten könnte hier schnell Klärung schaffen. Ein Blick in den Sourcecode der Bridge ebenfalls. Dies zu debuggen wäre nun die Aufgabe Eurer Entwicklungsabteilung.

    Die einzige logische Schlussfolgerung aus diesen Tests ist, daß es sich um ein Problem des DB-ALU3-6G handelt da alle anderen Komponenten getauscht wurden. Der einzige gemeinsame Nenner bleibt, nach meiner logischen Schlussfolgerung, das fantec Gehäuse. Ich habe also entweder ein grundsätzlich defektes Gerät erwischt (Pech gehabt, kann ja passieren) oder es ist, wie von mir bereits eingangs vermutet, ein Bug in der Firmware der Bridge.


    Liebe Grüße
    Pepi
    Moin,

    ja dann schick das Gehäuse ein und es wird hier überprüft, im Forum können wir da eh nichts mehr dran machen. :thumbup:

    Entweder direkt zu uns oder Retoure an den Händler, ganz wie es dir beliebt. ;)

    Link zur RMA direkt über Fantec

    Wenn es geklärt ist ob es am Gehäuse lag oder auch nicht, können wir das gerne hier noch als Kommentar ergänzen, bis dahin mache ich hier dann mal zu!

    Gruß,
    Lars