Externe Festplatte wird nicht erkannt

    Externe Festplatte wird nicht erkannt

    Hi all.

    Ich verwende folgende Konfiguration:
    3DS4600 mit aktueller Firmware,
    DB-AluSky U3e als externes Festplattengehäuse,
    WD Green WD30EZRX, 3 TB, formatiert: NTFS, GPT

    Der Mediaplayer erkennt leider die Festplatte nicht (d.h. sie wird im Dateimanager nicht angezeigt), egal ob über eSATA oder USB 3.0 angeschlossen.

    Wenn ich die Festplatte an einem PC anschließe, habe ich keinerlei Probleme. Von diversen HDD-Admin-Programmen wird die Festplatte als fehlerfrei eingestuft. Die Festplatte wurde von einem Windows7-System formatiert.

    Kann die Festplatte leider nicht neu formatieren, da sich bereits eine 2,1 TB große Mediensammlung darauf befindet.

    Hat vielleicht wer eine Idee, was ich hier tun kann?

    Vielen Dank im Voraus.

    lg Michael
    Hallo,

    hast Du mal ein anderes USB Kabel probiert? Wie verbindest Du ihn denn? Mittels USB .0 Kabel? Mal an allen Hosts probiert? Der 3DS4600 hat ja sowohl USB 3.0 als auch 2.0 an Bord.

    Hast Du auch mal eine andere Festplatte da, um die mal am 3DS4600 zu testen?

    Ich befürchte Du wirst wohl sonst nicht um einen Neueinrichtung der HDD kommen.

    Grüße

    Probleme mit großer Musiksammlung

    Hi all.

    Ich verwende folgende Konfiguration:
    3DS4600 mit aktueller Firmware,
    DB-AluSky U3e als externes Festplattengehäuse,
    WD Green WD30EZRX, 3 TB, formatiert: NTFS/GPT, mit 2,1 TB großer mp3 Musiksammlung

    Nach dem Einschalten aus dem Standby gibt der Player die lokale Festplatte erst nach ziemlich genau 9 Minuten frei und zeigt diese in der Statuszeile (Home-Screen unten rechts) an. Auch im Dateimanager wird die Festplatte erst nach 9 Minuten angezeigt.

    Dabei ist es egal ob ich die Festplatte über USB3.0 oder eSata verbinde bzw. ob Autoscan on/off ist.

    Offensichtlich hängt dies mit der Größe der Musiksammlung zusammen. Mit deutlich weniger Daten funktioniert alles wie erwartet.

    Ist der Player für große Sammlungen ungeeignet? Was macht er in diesen 9 Minuten? Ist dieses Verhalten normal?

    Vielen Dank im Voraus für etwaige Hinweise.

    lg Michael
    Hallo,

    also 2,1 TB an Musik ist natürlich schon eine ganze Menge Stoff!!! Klar, dass der Player hier ein Weilchen braucht, um allein die Ordnerstruktur zu verinnerlichen. Je nach Quali der Files bewegen wir uns hier ja weit jenseits von mehreren tausend wenn nicht sogar mehrere 10 tausende Dateien oder gar schon im 100T Bereich?!?!? 8o . Das ist natürlich eine Menge Holz für den Player.

    Ich kenne da eigentlich nur einen Weg, das besser hinzubekommen, nämlich mittels NAS Laufwerk. Auf dem NAS Weg werden nämlich keine Scans durchgeführt.

    Übrigens die Scan Funktion, die Du abschalten kannst, bezieht sich nur auf die Titel für die Medienbibliothek. Die Verzeichnisse muss der Player trotzdem einlesen, damit die Dateien im Dateibrowser angezeigt werden können. Auf diesem Weg wirst Du das also wohl niemals ganz umgehen können.

    Grüße
    Vielen Dank für die rasche Antwort.

    Warum versucht der Player eigentlich meine gesamte Ordner-Struktur einzulesen, bevor ich Zugriff auf die Festplatte bekomme? Das ist für eine so große Sammlung natürlich nicht optimal. Eigentlich würde es genügen, wenn jeweils der aufgerufene/oberste Ordner eingelesen wird.

    Gibt es Hoffnung auf ein diesbezügliches SW-Update? Ein entsprechendes NAS besitze ich leider nicht und 9 Minuten warten, bis ich die erste Musik abspielen kann, ist wirklich zu lange.

    lg Michael
    Hallo,

    ich befürchte das ist eine technische Gegebenheit, die sich weder mit einer Firmware noch anderen Tricks, außer einem NAS umgehen lässt. :thumbup: Du musst bedenken, dass 2,1 TB Musik ja nun nicht gerade der Regelfall sind. Das entspricht schon sehr gehobenen Ansprüchen auf einem ganz speziellem Gebiet, nämlich der Musik. Da kann ich Dir wirklich nur zu einem Medien NAS raten, was Dir unabhängig davon auch das Handling im Netzwerk und im Umgang mit den Daten wesentlich erleichtern würde.

    Versteh das bitte nicht als "aufschwatzen" aber bei so gewaltigen Datenmengen eines bestimmten Typs, müssen manchmal auch spezielle Lösungen her. Und bitte ebenfalls nicht falsch verstehen, es sind nicht die 2,1TB, die dem Player hier zu schaffen machen, sondern die Masse an Daten. Rein Interessehalber: Über wie viele Ordner und Musikdateien reden wir hier denn genau?

    Geh allein mal am PC auf "Eigenschaften" des Laufwerks und Du wirst erkennen, wie lange der PC allein braucht, um Ordner und Daten zusammen zu zählen...

    Evtl. weiß Lars hier noch einen Trick doch ich befürchte da wird es keinen wirklichen Trick geben.

    Grüße
    Vielen Dank für deine Tipps.

    Nun, es sind viele tausende Alben, die nach Genre, Künstler und Alben sortiert sind und damit auch eine tiefe Ordnerstruktur mit wenigen maximal hundert Unterordnern pro Ordner ergeben.

    Ich verstehe, dass die Mediathek damit überfordert ist (nach 30 Stunden sind die Bilder (Covers) und Filme aufgebaut, aber ich denke es gibt keine Hoffnung auf die Musik), aber ich habe nicht damit gerechnet, dass ich keinen schnellen direkten Zugriff auf die Festplatte bekomme.

    Für den Zugriff auf die Festplatte wäre es eigentlich nur notwendig, dass immer der oberste Ordner eingelesen wird. Darum meine Frage ob es eventuell dafür ein SW-Update geben könnte.

    lg
    Hallo,

    da offensichtlich nicht mal Du in der Lage bist, die genaue Zahl zu benennen, habe ich das mal grob überschlagen... :thumbup: Nehmen wir also mal an, die Masse der Musik Files hat eine Länge von 2 - 3 Minuten, ist mit 128 oder 192 kb codiert, wären die Files also in der Summe um die 5 MB groß, das macht mal eben satte 400T - 500T, in Worten Vierhunderttausend bis Fünfhunderttausend Files!!!! Das ist eine ordentliche Hausnummer und erst mal Hut ab und Respekt für diese Sammlung!!! Selbst wenn die Files zur Hälfte höherwertig codiert wären, kämen wir immer noch irgendwo bei 200 - 300 tausend rum.

    Eine Platte und dessen Inhaltsverzeichnis muss an jedem Gerät, dass in der Lage ist, Festplatten zu verwalten, eingelesen werden. Verwechsle das bitte nicht mit der Medienbibliothek. Ein PC macht das genauso, mit dem Unterschied er kann sich merken, was für Dateien auf der jeweilig angeschlossenen HDD waren (Stichwort Indexsuche unter Windows), ein Media Player aber ist kein vollwertiger PC und nicht in der Lage, sich sämtliche Inhalte einer jeden angeschlossenen HDD zu merken. Selbst der 3DFHDL mit verbauter HDD braucht auch bei mir mit einer 3 TB HDD, die wiederum mit 1,5 TB Mischdaten gefüllt ist, gute 2 Minuten, die Daten anzeigen zu können, wobei ich nicht mal die 100Ter Grenze knacke, da die meisten Files große Filmdateien sind. Genau aus dem Grund bin ich privat zum NAS geswitcht. Das kleinste NAS von Fantec liegt nackt bei um die 70 EUR. Ein entsprechender Eintrag in den Favoriten hinterlegt und ich greife mindestens genauso komfortabel auf die NAS Freigaben zu, wie als wenn ich eine lokale HDD abrufe. Ganz zu schweigen davon, dass ich dann auch noch super einfach die Daten über den PC verwalten kann, ohne da permanent Platten an- und ab stöpseln zu müssen.

    Voraussetzung ist natürlich, dass Du den Player in Dein heimisches Netzwerk integrieren kannst.

    Einziges Manko, über Netzwerk ist die Verwendung der Medienbibliotheken nicht verwendbar. Ich persönlich kann das verkraften. Ich brauche weder das Cover Gedöns (ich weiß, was ich habe ;) ), noch brauche ich die Kategorisierung an sich. Ich habe eine für mich verständliche und klar strukturierte Ordner Hierarchie, dass ich auf die Medienbibliothek super verzichten kann. Klar, sieht das jeder anders, doch ab einer gewissen Anzahl von Dateien ist dann auch eine Medienbibliothek eher hinderlich, als hilfreich.

    Aber wie gesagt, ich würde hier gern noch Lars's Meinung zu hören, auch ich kann ja mal was ganz banales vergessen haben, obgleich ich mir das hier nur schwer vorstellen kann ;) .

    Grüße
    Moin,

    die Menge an Daten ist natürlich heftigst, sowas könnte ich hier nicht mal ausprobieren. ;) Daher bleibt mir eigentlich nur das mal unbestätigt stehen zu lassen, da wir das ja nicht an einer bestimmten Sache festmachen können.

    Vielleicht eignet sich der Player für deine Ansprüche wirklich nicht, von sowas höre ich allerdings auch erst zum ersten Mal und wieder sind es halt nur Gerüchte.. :D

    Die Sache mit dem NAS...über Samba okay, da kann man drüber sprechen, sobald allerdings UPnP oder die eigenen Weboberflächen zum Einsatz kommen sollen, würde ich mal behaupten, wäre das auch wieder zuviel des Guten, du brauchst auch da richtig Dampf unter der Haube, wahrscheinlich sogar am besten noch einen als NAS eingerichteten PC oder ein High-End NAS, aber damit können wir hier nicht behilflich sein. ;)

    Gruß,
    Lars
    Hallo,

    Lars schrieb:

    Die Sache mit dem NAS...über Samba okay,
    nichts anderes war meinerseits gemeint. UPnP, was wir davon zu halten haben, sollte ja im allgemeinen bekannt sein :thumbup: .

    Lars schrieb:

    die Menge an Daten ist natürlich heftigst, sowas könnte ich hier nicht mal ausprobieren. Daher bleibt mir eigentlich nur das mal unbestätigt stehen zu lassen, da wir das ja nicht an einer bestimmten Sache festmachen können.

    Genau da ist auch mein Problem. Ich bin froh, wenn ich 30T an Titeln zusammen bekomme. Da habe ich dann unsere Titel aber bestimmt schon 3 mal vervielfältigt :D . Ich halte das "Gerücht" aber doch für sehr wahrscheinlich! Diese Maße an Dateien allein zwingt ein solches Minisystem einfach in die Knie.

    Grüße

    paddylein schrieb:

    Eine Platte und dessen Inhaltsverzeichnis muss an jedem Gerät, dass in der Lage ist, Festplatten zu verwalten, eingelesen werden. Verwechsle das bitte nicht mit der Medienbibliothek.

    Vielen Dank für eure Unterstützung. Ich verstehe schon, dass diese Datenmenge problematisch ist.

    Vielleicht könnt ihr meinem Verständnis bei dem zitierten Punkt noch weiterhelfen. Warum ist es notwendig, dass die gesamte Verzeichnis-Struktur im Vorhinein eingelesen wird? Warum reicht es nicht, dass immer nur das jeweils aktuelle Verzeichnis eingelesen wird? Meine Musiksammlung ist so aufgebaut, dass ein Verzeichnis bis zu maximal 150 Einträge aufweist.

    Übrigens, ist es eigentlich möglich im Dateimanager seitenweise zu scrollen bzw. direkt zu einer bestimmten Seite zu springen?

    Vielen Dank im Voraus.

    lg
    Hallo,

    happyday schrieb:

    Vielleicht könnt ihr meinem Verständnis bei dem zitierten Punkt noch weiterhelfen.
    siehe Post 10, zweiter Absatz, die Antwort mag nicht befriedigend sein, ist aber leider eine Gegebenheit, die nicht zu ändern ist. Jedes mir bekannte Betriebssystem (und ohne ein Betriebssystem sind Festplatten nicht nutzbar) arbeitet so, sonst könnte es den Inhalt der Platten logischerweise nicht anzeigen und da auch auf diesen Geräten ein Betriebssystem in form eines abgewandelten Linux arbeitet, ist dies eine Gegebenheit, die nicht einfach mal so mit einem Firmware Update zu ändern ist.

    paddylein schrieb:

    Eine Platte und dessen Inhaltsverzeichnis muss an jedem Gerät, dass in der Lage ist, Festplatten zu verwalten, eingelesen werden. Verwechsle das bitte nicht mit der Medienbibliothek. Ein PC macht das genauso, mit dem Unterschied er kann sich merken, was für Dateien auf der jeweilig angeschlossenen HDD waren (Stichwort Indexsuche unter Windows), ein Media Player aber ist kein vollwertiger PC und nicht in der Lage, sich sämtliche Inhalte einer jeden angeschlossenen HDD zu merken.
    Was das scrollen angeht, direkt eine Seite anwählen geht nicht (Du darfst das auch bitte nicht als "Seiten" ansehen, das sind quasi nur Listenausschnitte und die kann man nicht gezielt anwählen), Du kannst nur, wenn ich mich jetzt nicht total täusche mit den < und > Tasten vom Steuerkreuz Blöcke weise scrollen. Da lege ich jetzt aber meine Hand nicht für ins Feuer, kann ich gleich noch mal schauen, wenn ich ein Testgerät vor der Nase habe. :thumbup:

    edit: Ich korrigiere, es sind die << und >>, also die Kapitel/Next Track Tasten, die ein Blockweise scrollen bewirken. ;)

    Grüße
    2.1 TB MP3? Respekt! Betreibst du damit einen Radiosender? ;)

    Ich besitze zwar nur einen 50-stel an Musikdateien (sind immerhin doch noch 400 Std.), meine Erfahrung hat mich gelehrt auf allen Hardwareplayern, als erstes das automatische Scannen der Biblliothek abzuschalten - mir ist noch kein Gerät untergekommen, das performant genug wäre. Ich bin mir dessen bewußt, dass das keine perfekte Lösung ist, man muss dann auf bunte Bildchen im Browser und Gruppierungen nach Künstler/Genre verzichten, wenn die Ordnerstruktur aber ordentlich aufgebaut ist, so sind die Nachteile zugunsten von unvergleichbar schnelleren Ladezeiten zu verkraften.
    Hallo,

    doudou schrieb:

    meine Erfahrung hat mich gelehrt auf allen Hardwareplayern, als erstes das automatische Scannen der Biblliothek abzuschalten -

    zugegeben, der Thread beginnt unübersichtlich zu werden ;) , doch über diesen Punkt waren wir bereits hinaus. Es geht hier NICHT um die Medienbibliothek.

    Dennoch zeigt dieses Feedback von Dir, dass dies einfach eine natürliche Gegebenheit der Player ist, ab einer gewissen Maße an Daten (Anzahl, nicht Kapazität), einfach an die Grenzen des machbaren zu geraten.

    Grüße