Angepinnt Mediaplayer und die Netzwerke - Theorie & Praxis

    Mediaplayer und die Netzwerke - Theorie & Praxis

    Teil 1 - Theorie

    Hallo,

    da hier im Forum immer wieder generelle Fragen zu den Mediaplayern und Streamern betreffend der Netzwerieinstellungen auftauchen, möchten wir an dieser Stelle nun einmal ergänzend zum Gigabit Thread ein paar grundsätzliche Fragen an dieser Stelle klären.

    Aufgrund der umfangreichen Gebiete wird dieses Thema in 2 Teile aufgeteilt, um hier einen besseren Leitfaden zu haben. Zum einen in Theorie und zum anderen in den Teil der Praxis.

    1. Wozu benötigt man das Netzwerk bei Mediaplayern und welche Möglichkeiten eröffnet mir dies und ist das Voraussetzung für einen Mediaplayer?

    2. Was brauche ich, um Netzwerkfunktionen komfortabel an meinem Mediaplayer nutzen zu können?

    3. Was ist NAS, UPNP, DLNA und Cloud und wozu brauche ich das?

    4. Kann ich mit meinem Media Player genauso ins Internet wie mit meinem PC?

    5. Warum klappt das bei mir mit dem Netzwerk nicht so, wie hier oder anderswo beschrieben?

    6. Was ist besser, W-LAN oder LAN?

    7. Bittorrent - Nutzbar oder lieber Finger weg?

    (wird fortgesetzt)



    1. Frage: Wozu benötigt man das Netzwerk bei Mediaplayern und welche Möglichkeiten eröffnet mir dies und ist das Voraussetzung für einen Mediaplayer?

    Generell ist erst einmal zu sagen, dass ein Netzwerk (noch) nicht zwingend Voraussetzung für das nutzen eines Mediaplayers ist. Die meisten Geräte verfügen entweder über eine eigene, zentrale Festplatte oder aber können über USB, eSATA etc. mit Daten versorgt werden. Trotzdem kann ein Netzwerk einem Nutzer die Arbeit erheblich erleichtern, denn ein in ein Netzwerk eingebundener Mediaplayer/Streamer kann so auch auf Daten zugreifen, die sich irgendwo im heimischen Netzwerk und somit nicht zwangsläufig direkt am Player befinden, zugreifen. So ist es z.B. möglich auf offene Settop Boxen, den heimischen PC, NAS Laufwerke und andere Geräte zuzugreifen und direkt Daten davon abzuspielen (streamen). Darüber hinaus bieten heutige Media Player bei Netzwerken mit Internetanbindung noch eine Menge mehr, wie Beispielsweise Podcast- Radio- und TV/Video Dienste (Je nach Player). Nach und nach ist nun sogar schon das klassische Internet surfen am heimischen TV via Media Player möglich, wenn das auch bei weitem nicht mit dem surfen am klassischen PC vergleichbar ist.

    2. Frage: Was brauche ich, um Netzwerk-/Internetfunktionen komfortabel an meinem Mediaplayer nutzen zu können?

    Prinzipiell verfügt ein jeder, der bereits mit seinem Computer im Internet unterwegs ist, über die wichtigsten Voraussetzungen, um auch den Mediaplayer zu verbinden. Als erstes muss ein Router vorhanden sein (Regelfall). Der Router ist die Verbindungsbrücke zum Internet Provider und zugleich Kommando Zentrale für das heimische Netzwerk gleichermaßen. Hier werden schlussendlich alle Geräte angeschlossen und verwaltet, die im Netzwerk arbeiten sollen, gleichzeitig stellt der Router für alle im Netzwerk befindlichen Geräte den Zugang zum Internet bereit. Die meisten dieser Router verfügen über die Möglichkeit auch Geräte kabellos mit dem Netzwerk, mit dem sogenannten W-LAN (wireless) zu verbinden. Das ist immer dann sinnvoll, wenn es schwer möglich oder einfach unpraktikabel ist, lange Kabel zu verlegen. Je nach Umfang des heimischen Netzwerkfuhrparks kann es dann jedoch schon nötig werden, sogenannte Netzwerk Hubs/Switches/Repeater etc. hinzuzukaufen (Mehrfachsteckdosen und Verteiler für das Netzwerk) oder Router gar auszutauschen, da die eigenen Anforderungen an das Netzwerk, die vorhandene Hardware bereits überfordern. Man darf hierbei nicht vergessen, dass die Ansprüche an die heimischen Netzwerke erst in den letzten Jahren drastisch angestiegen sind. Immerhin lassen sich mittlerweile Geräte, wie TV's, BluRay Player, Spielekonsolen, Handies, Computer, Tablet PC's, Musik Anlagen, SAT/DVB-T/DVB-C Receiver/Settop Boxen, ja sogar Fernbedienungen mit dem Netzwerk und sogar dem Internet verbinden! Ein Standard Router verfügt aber in den meisten Fällen nur über 4 direkte LAN Anschlüsse, sodass hier schnell aufgerüstet werden muss. Auch das ist kostentechnisch heutzutage kein Problem mehr. Jedoch sollte man hier bei einer Erweiterung oder einem Neuaufbau nicht am verkehrten Ende sparen und sich darüber im Klaren sein, dass die Ansprüche wohl eher noch mehr steigen denn sinken werden.

    An dieser Stelle sind wir jedoch an einem so individuellen Punkt angelangt, dass man hier nur dazu raten kann, sich vernünftig beraten zu lassen und genau überlegen sollte, was man auch zukünftig noch für Möglichkeiten auf Netzwerkbasis nutzen möchte. Das fängt damit an, auch schon vorsroglich Kabel für zukünftige Anwendungen zu verlegen, keinen Router zu kaufen, der bereits mit 6 Geräten überfordert ist und allein Geschwindigkeitstechnisch gesehen schnell in die Knie geht. Auch sollte man nicht NUR auf das Geld schauen sondern darauf achten, dass alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind. Ein Gigabi LAN Router bringt z.B. wenig, wenn die angeschlossenen Geräte noch nur den alten 10/100 Standard unterstützen und umgekehrt.

    3. Frage: Was ist NAS, UPNP, DLNA und Cloud und wozu brauche ich das?

    Dies sind ganz pauschal gesagt alles zusammen gefasst Funktionsdienste- und Geräte, die das bereitstellen und abrufen von Daten in einem Netzwerk behandeln, die in erster Linie PC unabhängig laufen sollen. Hier steckt im Grunde kein anderes Prinzip dahinter, wie eine Netzwerkfreigabe am heimischen PC nur eben ohne das permanent ein kompletter Computer laufen muss oder großartig Einstellungen vorgenommen werde müssen. Das Prinzip ist, ich habe einen gewissen Dateninhalt, den ich anderen im Netzwerk befindlichen Geräten zum abrufen bereitstelle und bei den sogenannten Cloud Diensten geht diese Freigabe sogar noch weiter, denn hier habe ich die Möglichkeit die Daten sogar über das Internet bereit zu stellen und weltweit abzurufen.

    NAS ist quasi die Grundform der Bereitstellung von Daten in einem Netzwerk, die von eigenständigen Geräten wie beispielsweise einem NAS Laufwerk abgehandelt werden. In der Regel handelt es sich hierbei um Server oder eben einzelne, eigenständige, kleine Laufwerke mit Server Funktion, die unabhägig von anderen Geräte nichts anders tun, als die darauf bereitgestellten Daten im Netzwerk zugänglich zu machen oder selbst auf solche zugreifen. Es muss kein PC permanent laufen, es muss nicht darauf geachtet werden, das man diesen PC zu sehr beansprucht, sodass mögliche Freigaben nur schwerfällig laufen um beispielsweise Filme auf einem anderem Gerät abzuspielen etc.

    UPNP ist im Grunde auch nichts anderes wie das klassische NAS nur mit dem Unterschied, dass hier sowohl die Erkennung, als auch die Konfiguration zum größten Teil automatisiert ablaufen soll. Alles, was beim klassischen NAS manuell konfiguriert werden kann und muss, wird hier automatisch erledigt. In erster Linie wurde dieser Standard geschaffen, um vor allem auch Geräte einfach und schnell miteinander verbinden zu können, die keine klassischen Computer sind. Hierzu zählen beispielsweise Musik Anlagen, TV's, Mediaplayer, Spielekonsolen und Settop Boxen. Weiterhin erlaubt UPNP auch eine gewisse Fernsteuerung diverser Geräte, sofern dies unterstützt wird.

    DLNA geht hier noch einen Schritt weiter und ist eine Weitereintwicklung der UPNP Basis, speziell von Mediengeräten produzierenden Herstellern. Hiermit wurde eine Herstellerübergreifende, vereinfachte Form der Behandlung von Medien, wie Musik, Video und Bildern in einem Netzwerk unter Geräten, wie Mediaplayern, TV's und Musik Anlagen geschaffen.

    DLNA und UPNP haben jedoch gegenüber NAS nicht nur den Vorteil der einfachen Verbindungsform sonder leider auch den Nachteil, dass der klassische Funktionsumfang, den NAS bietet zum Teil stark eingeschränkt und vom Nutzer nicht veränderbar ist, bzw. vom Hersteller des Gerätes eingeschränkt wird. Während man im klassischen NAS Modus noch frei wählen kann, welche Dateien freigegeben werden sollen, welche Zusatzfunktionen man nutzen möchte, kann es bei DLNA fähigen Geräten vorkommen, dass diese dem Nutzer beispielsweise vorschreiben, welche Dateien und Dateiformate maximal abrufbar und verarbeitbar sind und was mit Ihnen maximal getan werden darf. Diese Einschränkungen kann man aber in der Tat auch in gewisser Weise als gewollt ansehen, denn gerade im Medienbereich geht es hier oftmals um Rechte, Lizenzen und somit letztendlich um Geld!

    4. Frage: Kann ich mit meinem Media Player genauso ins Internet wie mit meinem PC?

    Ja und Nein. Das ist gegenwärtig noch ein sehr schwerfälliges Thema. Rein technisch gesehen wären heutzutage viele Geräte dazu in der Lage, jedoch ist der Komfort eines PC's oder PC ähnlichen Geräts einfach nicht mit dem eines Media Player's vergleichbar. Darüber hinaus kommt hier die Vielfältigkeit und der damit verbundenen Kompatiblitätsprobleme zum tragen. Hier sind Begriffe wie Flash, Java und Co. entscheidende Merkmale für echte Internetbrowser. Hinzu kommen auch hier wieder Lizenzrechtliche Gründe, die einen offiziell freien Browser mit ähnlichem Funktionsumfang, wie auf einem PC nahezu unmöglich machen. Es müssen für diverse rechtlich geschützte Erweiterungen Lizenzen gezahlt werden, die ein solches Projekt für den Endverbraucher schlussendlich untragbar machen, denn niemand wird heutzutage freiwillig 1/4 oder mehr des Kaufpreises nur für einen vollwertigen Browser, einer kleinen Teilfunktion eines Media Players, bezahlen wollen. Zu dem ist hier auch noch in technischer Weise in bestimmten Bereichen, wie zum Bepsiel dem direkten Speichern aus diesen Browsern eine Grenze gesetzt. Hier wird es aber längerfristig dank Systemen, wie Android & Co. schlussendlich eine Entscheidung des Endverbrauchers sein, was er für einen Funktionsumfang auf seinem Gerät haben möchte, ähnlich wie es eben heutzutage bereits auf Tablet PC's und Smartphones oder auch klassisch beim reinen Linux der Fall ist. Momentan beschränkt sich daher auf fast allen Geräten der Zugang noch auf bestimmte Funktionen, die auf spezielle Daten, wie Filmdatenbanken oder Radio Dienste etc. zugreifen. Lediglich bei den Geräten von Fantec des Typs 3DFHDL und 3DS4600 ist es nun seid März 2012 erstmals möglich mit einer ersten Android Varainte (wenn auch noch mit sehr kleinem Angebot), zu testen, was künftig auf diesen Geräten möglich sein kann.

    5. Frage: Warum klappt das bei mir mit dem Netzwerk nicht so, wie hier oder anderswo beschrieben?

    Diese Frage wird hier sehr oft gestelt und setzt eigentlich genau da an, wo wir unter Frage 2 aufgehört haben. Diese Frage ist schlicht und ergreifend heutztage nicht mehr pauschal zu beantworten! Es gibt mittlerweile so viele Netzwerkfähige Geräte, etliche Verbindungsarten und Formen, diverse verschiedene Netzwerk Standards, allein 4 gebräuchliche Netzwerkkabelformen, verschiedenste Arten mit dem Internet Verbindung aufnehmen zu können etc. etc. etc.! Wo hier früher spezielle Netzwerkadministratoren und Techniker für zuständig waren, wird heute dieses Wissen von jedem Heimnetzwerk Betreiber verlangt und vorausgesetzt, der bereits mehr als 3 Rechner und ein NAS System sein eigen nennt. Das hier irgendwo einfach jeder einmal an seine Grenzen stößt und irgendwann den Überblick verliert, ist nur eine logische Konsequenz. Daher müssen wir an dieser Stelle einfach auch noch mal um Nachsicht bitten, das hier im Forum, gerade per Ferndiagnose immer nur soweit spekuliert und vermutet werden kann, wie der Informationsgehalt es zulässt. Wenn hier also Hilfe erwartet wird, muss hier unbedingt darauf geachtet werden, präzise Angaben zu machen und auch ebenso präzise Antworten auf Fragen zu geben. Nur so ist es auch nur ansatzwesie möglich, die Probleme zu erkennen. Oftmals wird und wurde hier (und auch in anderen Foren) kritisiert, dass man sich des Problems nicht genug annimmt oder den immer nur den Benutzer, jedoch nie das betreffende Gerät dafür verantwortlich machen will. Das stimmt so aber keinesfalls, nur es ist nunmal Fakt, dass gut 90 % aller beschriebenen Fehler auf unbewusst herbeigeführte und auf durch Unkenntnis oder falsches Wissen verursachte Fehler zurückzuführen sind. An dieser Stelle stößt man aus der Ferne aber auch schlicht weg oft als Erklärender an seine Grenzen. Hier hilft - bei allem Frust - wirklich nur Geduld!!!

    6. Frage: Was ist besser, W-LAN oder LAN?

    Pauschal beantwortet: LAN ist immer zu bevorzugen, auch oder gerade heute noch bzw. wieder!

    Die Pro und Contras:

    W-LAN ist im allgemeinen für seine Flexibilität bekannt. Man kann von überall und jederzeit ins Internet oder heimische Netzwerk und gerade bei Media Playern, die eben nicht direkt am Router oder neben einem Netzwerk HUB stehen, ist das im Grunde eine feine Sache. Wenn... ja, wenn da nicht die Contras wären!!! An aller erster Stelle steht hier wohl mit Abstand das größte Contra, die Sicherheit! Netzwerke sind angreifbar, entweder von anderen Computern im Netzwerk oder auch über das Internet. Mit W-LAN schaltet man sich aber gleich noch eine nicht unerheblich größere Gefahrenquellen ein. Denn W-LAN ist funkbasierend und kennt erst mal keine räumlichen Grenzen und macht somit auch nicht vor der heimischen Wohnungs/Haustür halt. Viele Nutzer haben aufgrund von Unwissenheit oder Fehlinformationen Ihre W-LAN Spots so stark eingestellt, dass diese teilweise noch im Umkreis von 100 Metern, um die eigene Wohnung, das eigene Haus verfügbar sind. Das bietet Angriffsfläche für Menschen mit bösen Absichten. Hinzu kommt, dass viele ebenfalls aufgrund von Unkenntnis Ihre Sicherheitseinstellungen nur unzureichend eingestellt haben und so ist es nicht verwunderlich, wenn hier der Missbrauch von W-LAN gestützten Netzwerken mittlerweile an der Tagesordnung ist!

    Ein weiterer Contra Punkt ist die natürliche Gegebenheit von W-LAN, denn es ist erst einmal nichts anderes als ein Funknetz. Funk kann gestört werden oder selbst Störer sein. Heutzutage funken um uns herum Mobile Festnetztelefone, SAT Anlagen, Funksteckdosen, Handies, Bluetooth Adapter, die gefühlten 200 Nachbarn im näheren Umfeld die alle samt ähnliche Gerätschaften haben, selbst mit Fernbedienungsschlüsseln für Autos kann ich heute versehentlich günstigere Funksteckdosen aktivieren etc. etc. etc.! Das hier Kolisionen vorprogrammiert sind muss jedem einfach irgendwo klar sein. Wenn dann allein schon nebenan ein neuer Nachbar einzieht und sein WLAN auf dem gleichen Funkkanal eingestellt hat, wie ich, brauche ich mich nicht wundern, dass ich im Schlafzimmer, wo ich zuvor gut 80 % meines Signals hatte, plötzlich gar keins oder nur noch ein unzureichendes Signal habe. Und auch diese Punkte führen hier im Forum immer wieder zu Diskussionen, in denen es um erreichbare Netzwerkgeschwindigkeiten über W-LAN geht. Man muss sich einfach dessen bewusst sein, dass hier Theorie und Praxis schon lange nicht mehr vereinen lassen, denn die Theorien für diese Verbindungsformen wurden aufgestellt, als noch nicht jeder Haushalt mindest über 5 - 10 Geräte verfügte, die in irgendeiner Weise Funk abstrahlen!

    Das klassische LAN Kabel hingegen, sofern es gut geschirmt ist und die maximalen Längenmaße eingehalten werden, ist zwar unflexibel und störend und muss mitunter erst einmal verlegt werden, bietet jedoch die Sicherheit, dass keiner meiner Nachbarn dafür sorgen kann, dass ich morgen Post vom Abmahnanwalt oder der Staatsanwaltschaft bekommen. Hinzu kommt die weitaus höhere Stabilität möglicher Netzwerkgeschwindigkeiten und ein Signalaus- oder abfall ist hier technisch gar nicht erst möglich.

    Geht es einem also um Stabilität und Sicherheit, sollte man immer die Kabel Variante wählen. Für alle anderen Punkte ist natürlich W-LAN die Wahl der Wahl, jedoch eben mit den oben genannten Problemfällen!

    7. Frage Bittorrent - Nutzbar oder lieber Finger weg?

    Hier kann und sollte man keine generelle Empfehlung aussprechen, das muss schlussendlich jeder für sich selbst entscheiden. Wer prinzipiell erst einmal nicht weiß, was das ist: Es handelt sich hierbei um eine Funktion auf den Media Playern, sich in eines der berühmt berüchtigten Filesharing Netzwerk einzuklinken und hieraus Daten zu ziehen oder selbst welche bereitzustellen. Das ist prinzipiell erst einmal nichts böses, doch jedem sollte spätestens durch die massive Presseaktivität auf diesem Gebiet bekannt sein, dass das nutzen dieses Dienstes zum aneignen und schlussendlich weitergeben illegal verbreiteter Daten verboten und strafbar ist. Hierfür ist ein jeder selbst verantwortlich. Wer sich also unsicher ist oder schlicht und ergreifend nichts damit zu tun haben will, sollte diese Funktion ausschalten bzw. ausgeschaltet lassen. Alle anderen, die es nutzen, wissen bereits um die Gefählrichkeit oder aber spätestens jetzt und sollten den Gebrauch dieser Funktion noch einmal überdenken.

    So das war es dan dieser Stelle erst einmal. Die Informationen hier sind rein pauschaler Natur und wie man sieht überschreitet es dennoch fast das zumutbare eines Threads. Ich bitte also um Verständnis, dass ein noch tieferes eindringen in die Materie hier jeglichen Rahmen sprengt. Viele der Informationen hier sollen lediglich Anregungen, und Richtungen vorgeben und/oder zum nachdenken anregen.

    (wird fortgesetzt)

    Im zweiten Teil dieser Thematik geht es dann um die praktische Anwendung und die damit verbundenen häufigsten Fehler speziell bei der Einrichtung der Media Player und Streamer.

    Grüße

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    Mediaplayer und die Netzwerke - Theorie & Praxis

    Teil 2 - Praxis

    Wir wollen hier nun detailierter auf die Nutzung der Netzwerkfunktionen, der Media Player am heimischern Computer eingehen. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass hier unser Hauptaugenmerk den aktuellen Windows Betriebssystemen gilt. An der einen oder anderen Stelle wird es auch noch Zusatzinfos für Apple Mac User geben. Auch können wir hier nur Standard Themen, wie das klassische "Freigeben" behandeln. Es ist uns jedoch nicht möglich, in vollem Umfang zu erklären, wie Netzwerke aufgebaut sein sollten, hierzu dient in erser Linie der Teil 1 - Theorie in seiner erklärenden Funktion.

    1. Wie nutze ich den NAS Modus bei meinem Media Player eigentlich genau und wozu ist der Hostname?

    2. Mein Mediaplayer wird mir am Rechner nicht angezeigt und am Media Player kann ich keine Freigaben am PC sehen.

    3. Meine PC Freigaben werden am Media Player angezeigt aber ich werde immer darum gebeten die Netzwerk ID und ein Passwort einzugeben. Wie gebe ich hier meine Dateien richtig frei?

    4. Warum kann ich vom Media Player aus keine Dateien im Netzwerk verändern oder sogar löschen?

    5. Gibt es Alternativen zur NAS Funktion, um auf den MedialPlayer zuzugreifen?

    6. Wie kann ich am einfachsten von meinem Apple Mac auf meinen Media Player via Netzwerk zugreifen?

    7. Ist das ändern irgendwelcher Einträge in der Registry/Registrierdatenbank von Windows nötig, wie in manchen Anleitungen im Internet erklärt wird?



    1. Frage: Wie nutze ich den NAS Modus bei meinem Media Player eigentlich genau und wozu ist der Hostname?

    Kurz und knapp erklärt ist der NAS Modus des Media Player in erster Linie dazu da, um Medieninhalte sowohl vom, als auch auf dem Media Player zu streamen. Angenehmer Nebeneffekt dieser Funktion ist es, dem PC zu ermöglichen, auf die Daten des Media Players direkt, sei es auf die interne Festplatte, oder aber bei Streamnern, auf mögliche USB Quellen zuzgreifen. Allerdings stellt dies nicht die Hauptaufgabe des NAS Modus dar (siehe auch GigaBit LAN Thread). Der NAS Modus ist in keinster Weise mit der Perfomance eines echten und vollwertigen NAS zu vergleichen und ist nicht dazu gedacht, den Player über diese Funktion ausschliesslich mit Material im TB Bereich zu füttern. Es sollte viel mehr als vereinfachte Möglichkeit der Strukturierung und Ordnung der Medieninhalte gesehen werden oder mal eben kleinere Datenmengen abzugleichen. In erster Linie dient die NAS Funktion zum direkten streamen von Medieninhalten. Der NAS Modus muss am Fantec Gerät aktiviert sein, erst dann ist er über andere Geräte erreichbar.

    Der Hostname dient zur einfachereren Lokalisierung, wenn beispielsweise mehrere Fantec Geräte oder generell andere Media Player und NAS Laufwerke im Netzwerk gleichzeitig anwesend sind. Er ist quasi mit der Namensidentifikation des PC's vergleichbar. So kann man den Geräten dann individuelle Namen, wie Arbeitszimmer, Wohnzimmer oder Schlafzimmer geben, denn von Haus aus heissen alle Fantec Geräte "Fantec". Drei Player mit dem Host Namen Fantec würden unter Windows aber auch bei den Playern selbst, untereinander recht schnell Chaos verbreiten und die genaue Zuordnung eher schwierig gestalten. Dafür ist die Funktion Hostname.

    2. Frage: Mein Mediaplayer wird mir am Rechner nicht angezeigt und am Media Player kann ich keine Freigaben am PC sehen.

    Das kann mehrere Gründe haben. Zum einen kann dies hier schon ganz banale, technische Gründe haben. Z.B. ob die Kabel alle richtig verbunden sind, IP Adressen richtig eingerichtet sind, mögliche, fehlerhafze W-LAN Konfigurationen (falls genutzt) etc.! Diese Probleme sind aber sehr individuell und müssen von Fall zu Fall einzeln abgeklärt werden. Zum anderen gibt es dann auch noch die Software in Form des Betriebssystems am PC, die bei Fehlkonfiguration Probleme verursachen kann. Wir möchten uns hier daher eher mit den Betriebssystem, also den Software eigenen Eigenschaften näher befassen, die nahezu überall identisch sind.

    Als erstes sollte man sich ein wenig intensiver mit den von Windows eigenen Funktionen betreffend der Netzwerkkonfiguration vertraut machen, die man im Netzwerk- und Freigabecenter von Windows findet, denn die hat sich in Ihrer Bedienung seit Windows XP grundlegend geändert! Hier ist z.B. von Öffentlichen- Arbeitsplatz und Heimetzwerken die Rede. Die neuartigere Auswahl der diversen Netzwerktypen hat folgende Vorteile:

    - Erstellung mehrerer Profile für mehrere Netzwerke, ohne lästiges ändern einzelner Freigaben beim Wechsel zwischen den Netzwerken.

    - vereinfachte Möglichkeit schnell zwischen diesen Netzwerkkonfigurationen hin und her zu schalten, gerade für Nutzer mit mobilen Endgeräten, wie Notebooks sehr wichtig.

    - diverse Grundeinstellungen, die bereits seitens Windows getätigt sind und sich im überwiegendsten Teil mit der Sicherheit befassen

    Ist der Windows Rechner z.B. auf Öffentliches Netzwerk konfiguriert, werden von haus aus sämtliche Freigaben auf den Rechner dicht gemacht, Sicherheitsstufen erhöht und die Internetkonektivität automatisiert. In diesem Modus sollte man auch dringend davon absehen, eigenmächtig Dateien freizugeben, oder Veränderungen an den Sicherheitsoptionen vorzunehmen, das ist gefährlich! Was hier freigegeben wird, ist m.U. bei einem Ortswechsel sofort in anderen Netzwerken einsehbar.

    Da sich der Media Player, mit dem man via Netzwerk kommunizieren will, meistens im heimischen Netzwerk befindet, sollte man seine heimischen Computer alle samt auch auf Heimnetzwerk einstellen. Meistens ist nach Veränderung dieser Einstellungen ein Neustart des Rechners erforderlich.

    Jetzt kann man erst mal hergehen und sich anschauen, ob man bereits Zugriff auf den Mediaplayer erhält, denn im Normalfall ist in diesem Moment der Weg PC --> MM Player bereits fertig konfiguriert. Hierzu muss natürlich der betreffende Player eingeschaltet und der NAS Modus aktiv sein. 2 Möglichkeiten stehen dann zur Wahl auf den Player zuzugreifen.

    1. über den Windows Explorer

    2. Einrichtung eines permanenten Links - dem sogenannten Netzlaufwerk - auf z.B. dem Desktop


    Wer keine permanente Verlinkung auf dem Desktop haben möchte, öffnet den Windows Explorer und sollte auf der linken Seite unter Netzwerk (nach einer kurzen Aktualisierung) den Media Player unter dem Namen Fantec oder dem eventuell selbst vergebenen Hostnamen finden.

    Klickt man diesen an, erscheint ein Ordnersymbol mit dem Namen HDD1. Dies steht für die interne Festplatte des Players und muss noch einmal geöffnet werden. Erst dann befindet man sich im Grundverzeichnis der internen Festplatte des Players. Wozu HDD1? Nun Streamer und auch einige Media Player sind dazu in der Lage im Host Modus nicht nur eine potenziell verbaute interne Platte anzuzeigen, sondern auch mögliche, an den Player über USB angeschlossene Medien, wie Sticks, Festplatten etc. via NAS zur Verfügung zu stellen. In diesem Fall würde dann neben HDD1 dort auch z.B. USB1 etc. stehen!

    Für eine direkte Verknüpfung geht man mit der Maus auf eine freie Stelle des Desktops und drückt die rechte Maustaste, um das Kontextmenü aufzurufen. Dort wählt man Neu-->Verknüpfung aus. Im darauf folgenden Fenster klickt man wiederum auf durchsuchen und wählt nun unter Netzwerk den Media Player aus. WICHTIG! Es empfiehlt sich bei Playern mit interner HDD nicht den Hostnamen selbst, sondern eine Ebene höher, also HDD1 direkt zu verlinken. Ansonsten muss beim späteren öffnen des Links immer noch manuell eine Ebene höher gehen. Nur wer auch oft externe Platten etc. an seinem Player nutzt und darauf zugreifen will, sollte hier ruhig nur den Hostnamen verlinken. Wer will kann aber auch mehrere Links einfügen oder direkt auf einen speziellen Ordner auf der internen Platte verlinken. Wohin dieser Link führen soll, kann jeder selbst frei wählen. Nach der Auswahl bestätigt man diese und kann den Linknamen im nächsten Fenster noch angleichen und nochmals bestätigen. Danach befindet sich nun ein Direktlink des Media Players auf dem Desktop.

    Ab dieser Minute ist nun das verändern, löschen, kopieren etc. über den PC auf dem Media Player möglich.

    Wer nun den umgekerten Weg nutzen möchte sollte im Browser des Media Players, am TV, auf Netzwerk gehen. Hier sollte nun der Name der Heimnetzgruppe auftauchen, in der sich der oder die Computer befinden, auf die man zugreifen will. Das kann Workgroup, MSHeimnetz oder bei persönlichen Veränderungen der entsprechende selbstvergebene Name sein. Diesen Link angewählt, öffnet sich nun eine Liste möglicher Geräte/Computer, die unter dieser Heimnetzgruppe angemeldet sind. Dort kann man nun den jeweiligen Computer und dessen mögliche Freigaben auswählen.

    Tipp: Sollten der Computer oder aber der Player innerhalb der letzten 1 - 2 Minuten eingeschaltet worden sein, kann es m.U. (Abhängig vom Router und der Erkennung der Geräte) etwas dauern, bis die oben angegebenen Orte unter Netzwerk erscheinen. In seltenen Fällen wurde das Phänomen beobachtet, dass es bis zu 15 Minuten dauerte. An dieser Stelle also bitte u.U. Geduld haben. Je mehr Geräte, Hubs etc. sich im Netzwerk befinden, je länger kann es dauern, bis der Router die ensprechenden Informationen weiterleitet und frei gibt.

    Im Normalfall sollte hier nun auf sämtliche Freigaben des PC's zugegriffen werden können.

    3. Frage: Meine PC Freigaben werden am Media Player angezeigt aber ich werde immer darum gebeten die Netzwerk ID und ein Passwort einzugeben. Wie gebe ich hier meine Dateien richtig frei?

    Und genau hier wird nun klar, warum die Erklärung von Punkt 2 mit einem "sollte" Satz endet. Es ist in der Tat so, dass die bisherigen Einstellungen, die anhand der hier beschriebenen Erklärungen getätigt wurden, noch nicht ausreichen, um vollen Zugriff zu den Inhalten am PC zu bekommen! Das Problem ist hier die generelle Unverträglichkeit, der Kennwortgeschützen Freigaben von den neueren Windows Versionen mithilfe einer Verschlüsselung und den Zugriffsrechten der MM Player.

    Zur Erklärung: Bis Windows XP war es im allgemeinen kein Problem, einzelne Dateien, Ordner oder sogar ganze Laufwerke, mit oder ohne Kennwortschutz freizugeben. Diese Funktion gibt es auch unter den neuen Windows Versionen noch. Hier wurde jedoch eine Verschlüsselung hinzugefügt, die bereits das gesamte Windows Netzwerk als solches mit einer Benutzerkennung und einem Passwort schützt und genau das ist das Problem für MM Player auf Linux Basis. Mit etwas Arbeit ist es möglich diese Freigaben auch auf den Playern verfügbar zu machen. Aber Achtung! Komplette Laufwerke lassen sich leider nicht mehr so ohne weiteres freigeben und auf den Playern anzeigen!

    Um dieses Problem nun zu umgehen, muss dieser Windows eigene Schutz wieder etwas gelockert werden und an dieser Stelle ist eben wichtig, dass man sein Netzwerk von Anfang an, korrekt im "heimischen Netzwerk" einrichtet. Wer hier nun jedoch die Augenbrauen hebt und Angst um seine Daten bekommt, dem sei gesagt, dass die folgenden Schritte nicht gleich das gesamte System offen darlegen, sondern lediglich die Orte freigegeben werden sollen, dessen Dateiinhalte für einen MM Player interessant sind. Es ist natürlich korrekt, dass diese Freigaben dann offen einsehbar sind, jedoch ist ohne dem sonst kein Zugriff auf die Dateien ohne weiteres möglich.

    Um hier nun Freigaben für den MM Player/Streamer zu schaffen, muss man wieder in das Netzwerk- und Freigabecenter von Windows. Sofern der Computer sich bereits im Modus Heimnetzwerk befindet, klickt man dort nun auf der linken Seite Erweiterte Freigabeinstellungen ändern an.

    Im Fenster sind nun folgende Optionen zu sehen (Die in Klammern angegebenen Werte bitte übernehmen):

    - Netzwerkerkennung (diese sollte auf automatisch/einschalten stehen oder gestellt werden)

    - Datei- und Durckerfreigabe (diese muss aktivert sein)

    - Freigabe des öffentlichen Ordners (sollte aktiviert sein, muss aber nicht, wenn dieser nicht benutzt werden soll)

    - Medienstreaming (sollte gerade bei den neueren MM Playern, betreffend UPNP Fähigkeit aktiv sein)

    - Dateifreigabeverbindungen (steht Standardmässig auf 128 Bit Verschlüsselung und braucht nicht verändern)

    - Kennwortgeschütztes Freigeben (muss unbedingt ausgeschaltet werden)

    - Heimnetzgruppen-Verbindungen (sollte standardmässig auf der unteren Auswahl stehen und muss nicht verändert werden)

    Sind die Werte nun eingestellt, bestätigt man diese mit Einstellungen speichern. Windows wird hiernach neu gestartet werden wollen, um die neuen Einstellungen korrekt übernehmen zu können.

    Ist der Rechner neu gestartet, ist nun die Basis geschaffen, Dateien und Ordner für den MM Player ohne Probleme freizugeben.

    Nun braucht man mittels des Windows Explorers nur noch hergehen und die entsprechenden Ordner zu suchen, dessen Dateien man freigeben möchte. Hierzu ist wie folgt vorzugehen:

    - den freizugebenden Ordner markieren und mittels der rechten Maustaste und dem Kontextmenü auf Eigenschaften klicken.

    - dann den Reiter Freigabe auswählen

    - nun bitte auf den Button Freigabe klicken und im folgenden Fenster unbedingt darauf achten, dass hier nicht nur der Besitzer des Rechners als Zugriffsberechtigt erscheint, sondern auch "Jeder" oder "jedermann". Ist dies nicht der Fall, ist dies hinzuzufügen und entsprechend mit Lese- und Schreibrechten zu versehen und zu bestätigen.

    - nun auf Erweiterte Freigabe klicken.

    - hier nun Diesen Ordner freigeben aktivieren, in dem man ein Häkchen davor setzt.

    - unter dem Button Berechtigungen kann zusätzlich festgelegt werden, ob man Vollzgriff oder nur Lesen, schreiben oder verändern zulassen möchte. Standardmässig ist lesen aktiv!

    - die Fenster Berechtigungen und Erweiterte Freigabe nun mit OK bestätigen

    - nun das Fenster Eigenschaften mit Schließen bestätigen

    FERTIG

    Am Player sollte dieser Ordner nun ohne ID und Passwort Abfrage einsehbar und nutzbar sein.

    Wem das Freigeben zu umständlich ist oder wer davor zuviel Angst hat, kann auch die Funktion der öffentlichen Ordner nutzen. Einzige Voraussetzung hierfür ist die aktivierte Datei- und Druckerfreigabe. Über den Windows Explorer dann einfach zu den Bibliotheken wechseln und die kleinen Dreiecke bei Bilder, Musik etc. anklicken und es werden zwei Unterordner angezeigt. Der erste Ordner ist immer der geschützte Datenordner, direkt darunter befindet sich der jeweilige öffentliche Ordner. In diesen Ordner kopiert/verschiebt man einfach den Inhalt, den man frei zugänglich machen möchte.

    Diese Inhalte sind dann am Player unter dem Netzwerkpfad Heimnetzwerkname(z.B. Workgroup)-->Computername-->Users-->Public zu finden.

    Wichtig! Wer komplette Laufwerke für die Media Player freigeben will, den müssen wir leider enttäuschen! Das hier beschriebene Freigabeprozedere reicht mitunter nicht aus! Bei den meisten Playern wird zwar Zugriff gewährt aber kein Inhalt angezeigt! Hier wären tiefgreifendere Lockerungen im Windows System nötig. Wir raten hier DRINGEND von Tut's aus dem Netz ab, die Tipps geben, wie man mittels manueller Veränderungen in der Registry Zugriff erlangt! Es werden damit zum Teil sämtliche Sicherheitsmechanismen von Windows komplett ausgehebelt und umgangen. So etwas macht Windows jedoch höchst angreifbar!

    Wer nun aber keine Lust hat, jeden einzelnen Ordner freizugeben, kann dies mit einem kleinen Trick umgehen. Hat man sich eine externe Festplatten mit einer übersichtlichen Ordnerhierarchie eingerichtet, braucht man eigentlich nur eines zutun. Im Stammverzeichnis der entsprechenden HDD einen neuen Ordner erstellen und Beispielsweise "Medien" nennen. Dann den gesamten Inhalt der HDD in diesen Ordner verschieben.

    Den Ordner "Medien" nun mittels des hier beschriebenen Tut's freigeben und schon ist ein voller Zugriff vom Media Player aus möglich. Einziger Wehrmutstropfen: Wer vom PC die HDD nutzen will, muss nun neben der HDD selbst noch einen Ordner mehr öffnen, um seinen HDD Inhalt zu sehen. Das sollte aber eigentlich zu verkraften sein und steht in keinem Verhältnis dazu, sein komplettes System Sicherheitstechnisch komplett zu öffnen!!!

    4. Frage: Warum kann ich vom Media Player aus keine Dateien über Netzwerk am PC verändern oder sogar löschen?

    Hierzu bitte noch mal die unter Punkt 3 erwähnten Ausführungen zum Thema Berechtigungen überprüfen. Hier ist wahrscheibnlich nur die Berechtigung lesen aktiv. Um Dateien löschen oder allgemein verändern zu können, muss hier Vollzugriff gewährt werden. Dies aber bitte mit Vorsicht geniessen, falsche Dateinamenendungen beispielsweise können hier schnell dazu führen, dass Windows diese nicht mehr erkennt! Außerdem ist das schon aus dem Grund eher nicht zu empfehlen, da sich das ändern direkt am PC schlicht und ergreifend einfacher, als am MM Player gestaltet.

    5. Frage: Gibt es Alternativen zur NAS Funktion, um auf den MedialPlayer zuzugreifen?

    Die einzig sinnvollste und schnellste Alternative ist die, den MM Player direkt via USB mit dem PC zu verbinden. Hierzu sei jedoch dieses Tutorial noch dringend empfohlen.

    6. Frage: Wie kann ich am einfachsten von meinem Apple Mac auf meinen Media Player via Netzwerk zugreifen?

    Hierzu sollte auf dem Mac eine Netzlaufwerkverbindung zum MM Player eingerichtet werden. Folgendes Vorgehen stellt die einfachste Methode unter OSX dar:

    - in der Menüleiste den Reiter Gehe zu anwählen und den Punkt Mit Server verbinden anklicken.

    - in dem Eingabefeld Server-Adresse nun entweder smb://IP Adresse des Player's (Beispiel: smb://192.168.2.103) oder smb://Hostname des Player's (Beispiel: smb://Fantec)

    - die Eingabe mit Return/Enter bestätigen, OSX sucht nun nach dem Gerät und bei korrekter Eingabe erscheint ein Fenster mit der Aufforderung Wählen Sie das gemeinsam genutzte SMB/CIFS Volume aus, mit dem Sie sich verbinden möchten.

    - In einer Auswahlbox sollte nun HDD1 (Bei Streamern kann z.B. auch USB1, bei einem Player mit interner Platte UND USB Geräten, können auch beide ausgewählt werden) erscheinen

    - Einfach nur entsprechend auswählen und mit OK bestätigen.

    - Es erscheint ein weiteres Fenster wo nach Netzwerk Passwort und Benutzername gefragt wird. Hier muss nichts verändert werden, einfach nur ein weiteres mal mit OK bestätigen.

    FERTIG! Das Laufwerk öffnet sich und unter den echten Laufwerken erscheint das Netzlaufwerk!

    7. Frage: Ist das ändern irgendwelcher Einträge in der Windows Registry/Registrierdatenbank von Windows nötig, wie in manchen Anleitungen im Internet erklärt wird?

    Kurze und klare Antwort: NEIN, Finger weg von der Registry!!!

    Hier bisher bekannte und aufgetauchte Anleitungen mit dieser Empfehlung setzen zum Teil in nicht unerheblichem Umfang Sicherheitsmaßnahmen betreffend Netzwerk und Internet bei Windows außer Kraft. Darüber hinaus existiert bei den aktuellen Betriebssystemen gegenwärtig kein logischer Grund solch gravierenden Änderungen vorzunehmen, sofern man über eine legale Windows Kopie verfügt und alle Schritte des normalen Freigeben befolgt hat! Also bitte von Einstellungen dieser Art absehen. Wenn die Freigaben dennoch scheitern, hat das zu 99,99% andere Gründe!

    Grüße


    (Alle Angaben ohne Gewähr)

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    Mediaplayer und die Netzwerke - Theorie & Praxis --> Randinfos zum Tutorial

    Hallo,

    das oben beschriebene Tutorial wurde auf folgenden Betriebssystemen nachgestellt:

    - Windows 7 Ultimate

    - Windows 7 Home Premium

    - (Windows Vista)

    - Windows XP

    - Mac OSX Tiger (10.4) und aufwärts

    und für alle Retro Computer Freunde die es interessiert:

    - Amiga OS2.x/3.x/OS4/OS4.1 Classic (auf Amiga 4000 D PPC) mittels smbfs über MiamiDX (Samba Server/Client) ;) (Wer auch von seinem klassischen Amiga Zugriff auf die Fantec Geräte möchte, freundliche PN an mich - es ist in der Tat möglich und ideal zum auslagern von Dateien!)

    - MAC OS9

    Grüße

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