Hi10P H.264 Codec, Untertitel

    Hi10P H.264 Codec, Untertitel

    Hallo liebes Fantec Team,

    ich suche nach einem Gerät von euch das Hi10P Codecs unterstützt. Ich habe seit jahren den MM-FHDL und bin bis jetzt super glücklich damit. Um so mehr macht es mich traurig das dieses Gerät angeblich diesen Codec nie können wird.
    Was ich überhaupt nicht verstehen kann, denn von der Power her sollte das kein Problem sein. Immerhin spielt er die Dateien ja problemlos ab aber eben nur mit 8bit encode, was zu etlichen Bildfehlern führt (an den stellen die eben in das 10 Bit Farbchema fallen).

    Ganz dumme frage. Ist es möglich einen codec auf eigene Gefahr selber aufzuspielen und auszutauschen? Wenn ja, wo liegen diese?auf die innere verzeichnisstrucktur zu zugreifen bzw auch telnet wären alles kein prob.
    Bald sind nämlich 50% der Medien die ich anschaue als Hi10P Encodiert und das mach sonst wohl oder übel bald mein gerät überflüssig.
    Deswegen suche ich ein neues gerät das dies unterstützt.

    Zur Information was Hi10P genau ist:
    Hi10P Info / Guide | Haruhichan
    “What is Hi10P?” — An infoguide (v3.9.0)

    Basically, Hi10P is just an H.264 profile which uses 10 bits of information to represent color — doing this for some reason means we can get less banding (if you don’t know what that is, just know that it’s a Bad Thing) and a smaller file size. I won’t go into any further detail here but it’s basically a huge improvement. This guide is intended to help people find ideal media player solutions to play back Hi10P content — and Anime in general — and will be updated constantly as new information gets released or existing products change.




    Noch was anderes.
    Ich habe gesehen wie man die Font ändern kann. Nun sehen die untertitel endlich halbwegs gut aus.
    Aber an der verarbeitung der untertitel muss echt noch extrem gearbeitet werden.

    Ich wäre echt stark dafür das man mehrere fonts in einen ordner kopieren kann.
    Das Fonts in MKV anhang erkannt werden.
    Das ass in MKV richtig verarbeitet werden (dinge wie /N für zeilenschaltung und Bild possitionsangaben).
    Texteinblendungen die eigentlich oben stehen sollten, stehen unten bei den Untertiteln. Man weiß somit nicht mehr was was ist.
    Hier wäre echt extremer nachholbedarf. Ich kenne so viele leute die mit dem MM-FHDL medien konsumieren (Ich habe allen dieses gerät empfohlen da er sich bis jetzt super für uns geeignet hat) und die untertitel haben, und wenn diese medien nur als softsub (nicht in das bild eingebrannt) vorhanden sind, ist das echt nicht gerade eine Bereicherung.

    Viele Grüße
    Eisregen
    Ich habe dir 2 PMs mit Medien als auch Beispielbilder geschickt wie sich das ganze auswirkt.

    Auf der Homepage x264.nl kann man scheinbar Codecs runter laden. Kann man diese in das System irgendwie selbst integrieren?

    Für User die noch mehr über diesen Codec wissen wollen, bzw. worum es genau geht:

    Artikel kopiert von Neues von der Technikfront: H.264 mit 10 Bits Farbtiefe pro Kanal « Strawhat Subs

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    H.264 mit 10 Bits Farbtiefe pro Kanal

    Für alle, die noch nicht davon gehört haben, habe ich mal eine kleine Erklärung darüber zusammengeschrieben, was diese sogenannten High-Bit-Depth-Encodes von den bisherigen 8-Bit-Encodes unterscheidet.

    abspielen mit:

    SMPlayer2
    CCCP
    VLC Nightly Builds (generell nicht zu empfehlen)


    Zunächst einmal: Was bedeutet „Farbtiefe“?
    Die Farbtiefe gibt an, mit welcher Präzision Farbinformationen abgespeichert werden können. Die bisherigen Encodes haben eine Präzision von 8 Bits (256 Abstufungen) pro Farbkanal, das heißt insgesamt 12 Bits pro Pixel (bzw. nach der Konvertierung zu RGB dann 24 Bits pro Pixel, was der Farbtiefe der meisten Systeme entspricht).
    Man könnte auch 9 Bits pro Farbkanal verwenden, aber darauf gehe ich hier nicht näher ein.
    Bei Encodes mit 10 Bits pro Farbkanal stehen 1024 Abstufungen und 15 bzw. 30 Bits pro Pixel zur Verfügung, was natürlich wesentlich genauer ist. Aber: Die meisten im Handel erhältlichen Anzeigegeräte und Grafikkarten zeigen nur 24 Bits pro Pixel an.

    Was tut man also?
    Dazu ein wenig Info nebenbei: Die meisten LCD Displays (TN-Panels, um genau zu sein) können nur eine Farbtiefe von 6 Bits pro Kanal (gerade einmal 64 Abstufungen) darstellen. Das würde natürlich unter normalen Umständen absolut schrecklich aussehen. Daher bedient man sich eines Tricks: Um die Farbtiefe von 8 Bits zu simulieren, kommt Dithering zum Einsatz. Dithering heißt stark vereinfacht ausgedrückt, dass der Controller des Panels mit einem dynamischen Muster schnell zwischen den nächstgelegenen Farbwerten der einzelnen Pixel wechselt.

    Genau diesen Trick kann man auch bei der Darstellung von High-Bit-Depth-Encodes anwenden.

    Aber kann man denn dann nicht einfach mit 8 Bits encoden und das Dithering gleich einbauen?
    Das geht selbstverständlich und wird auch schon so gemacht, um Banding zu vermeiden. Allerdings hat das auch einen gewaltigen Nachteil: Die Bitrate, die erforderlich ist, um dieses Dithering und andere Details beizubehalten, ist sehr hoch.

    Und deshalb …
    Genau, deshalb ist eine hohe Farbtiefe beim Encode sehr vorteilhaft. Man kann sich das Dithering und somit auch jede Menge Bits sparen.
    Aber das ist noch nicht alles: Die höhere Präzision steigert auch die allgemeine Effizienz des Encoders.
    Um zu verdeutlichen, wie sehr die Effizienz gesteigert wird, hier ein Beispiel:
    Shakugan no Shana Episode 12.
    Die Videospur hat etwa 275 MiB bei 8 Bits Farbtiefe.
    Dasselbe Material — also immer noch 8 Bits und mit bereits manuell hinzugefügtem Dithering — mit denselben Einstellungen braucht bei 10 Bits pro Kanal gerade mal 152 MiB, und das ohne Qualitätsverluste — im Gegenteil: der Encode sieht sogar besser aus.


    Und was heißt das für meine geliebten Filme?
    Das heißt, dass es bei neuen Projekten nur noch 10-Bit-Versionen geben wird. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:

    deutlich kleinere Encodes als bisher, aber gleiche oder leicht bessere Qualität
    etwas kleinere Encodes, aber bessere Qualität
    gleichbleibende Dateigröße, aber dafür deutlich bessere Qualität, teilweise bis hin zur Transparenz

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    Bild 1 zeigt ein Hi10P Encode der mit einem falschen 8 Bit Codec abgespielt wird.
    fehler beispiel 1.JPG
    Bild 2 zeigt die richtige Darstellung
    Hi10P.JPG

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Eisregen121“ ()

    Moin,

    also unterstützt wird das noch auf keinem Chip, auch nicht auf den ganz neuen Chips in den 3D Playern.

    Ich hab es mal ausprobiert, auf einem 3DFHDL sieht das Video zwar schon deutlich besser aus als auf einem MM-FHDL, aber diese Blockbildung gibt es zeitweise trotzdem.

    Wenn es nicht an der Hardware scheitert integriert Realtek das vielleicht ja noch irgendwann in die Software, allerdings würde ich so schnell nicht damit rechnen. ;)

    Gruß,
    Lars
    An der Hardware kann es ja gar nicht scheitern, weil ein PC 24 Bit abspielt (und auch die Monitore 24 Bit sind) und es dennoch ohne Fehler läuft, obwohl bis zu 30 bit benötigt werden. Was einfach am codec liegt. Und wieso das funktioniert habe ich ja gepostet, da TVs ja normalerweiße sowieso nur mit 6Bit laufen und der Mediaplayer 8 bit verarbeitet (würde ja dann hier schon nicht gehen, was es dennoch tut).

    Das mit Realtek habe ich jetzt nicht ganz kapiert. Kommt die Codec integration von Realtec?
    Wenn ja kann man dann anfragen ob die einen Hi10P Codec in den SDK integrieren?

    Auf die frage hin ob man selbst codecs einspielen kann wurde bis jetzt schick ausgewichen :)
    Und wenn ja, wohin diese müssten